Rubio und Merz rang sich in München durch ein dicht gepacktes Gesprächsprogramm, bei dem die Verteidigungsbereitschaft der Nato und Deutschlands Rolle in ihr spürbar hervorgehoben wurde. Zentrale Diskussionspunkte umfassten die Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg, wobei Merz sich erneut zu militärischer wie humanitärer Hilfe bekannte. Auch die komplexen Verstrickungen im Nahen Osten und Asien, insbesondere die Herausforderungen im Umgang mit dem Iran und den reichlich komplizierten Beziehungen zu China, kamen zur Sprache – jeweils vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und ökonomischer Unsicherheiten. Neuere Entwicklungen deuten darauf hin, dass Deutschland zunehmend Druck aus Washington spürt, noch entschlossener in Sicherheitsfragen zu handeln. Die Münchner Konferenz selbst wurde von der verschärften wahrgenommenen Bedrohungslage geprägt (zuletzt berichteten mehrere Quellen über die gestiegenen Erwartungen an Deutschland als Anker der europäischen Sicherheit). Laut taz bekräftigten deutsche Regierungsvertreter die Notwendigkeit, die militärischen Kapazitäten weiterhin auszubauen. Die Süddeutsche berichtet außerdem, dass Kanzler Merz in München neue Verteidigungsinitiativen anstoßen will, auch auf Drängen der Amerikaner. Spiegel.de hob hervor, dass zwischen Deutschland und den USA zuletzt ein härterer Ton im Umgang mit dem Ukraine-Krieg zu beobachten war, gleichwohl der Austausch bei der Sicherheitskonferenz konstruktiv blieb.