Sven Schulze: Klare Kante gegen Fußball-Chaoten – Lebenslange Stadionverbote als Antwort auf Gewalt

Nach heftigen Vorfällen in ostdeutschen Stadien fordert Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze (CDU) den kompromisslosen Rauswurf von Gewalttätern aus dem Fußballzirkus und verweist dabei ausdrücklich auf das rigorose britische Modell. Sein Appell: Schluss mit halbherzigen Lösungen – härtere Gangart und Ausschluss auf Lebenszeit.

heute 05:31 Uhr | 5 mal gelesen

Mit emporgezogener Augenbraue und spürbarem Unmut meldet sich Sven Schulze zur aktuellen Debatte: Die krassen Übergriffe gegen Polizei und Ordnungskräfte – mit Gullydeckeln, Steinwürfen, blanker Aggression – lassen ihn nicht los. 'Das grenzt schon an Wahnsinn', erzählt er, kaum fassbar angesichts der Bilder aus den vergangenen Tagen. Für Schulze sind die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen lediglich ein löchriges Netz, das zu leicht übersprungen wird. Deshalb verlangt er von DFL und DFB viel mehr als Lippenbekenntnisse: Das System muss sich drastisch ändern, klare Regeln, echte Konsequenzen. Er betont schadlos: „Ich schaue gern die Premier League. Wer dort so ausrastet, sieht nie wieder von innen ein Stadion – so und nicht anders!“ Ob in Deutschland tatsächlich ein solcher Kurs durchgedrückt werden kann? Darüber hüllt Schulze sich nicht in falsche Hoffnung: Ohne konsequente Eingangskontrollen und rigorose Durchsetzungen, meint er, bleibt das Gerede um Prävention genau das: Gerede.

Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, äußert nach erschreckenden Gewalttaten in ostdeutschen Fußballarenen massive Zweifel an den bislang geltenden Sicherheitskonzepten. Er fordert explizit nach britischem Beispiel lebenslange Stadionverbote für Gewalttäter, unterstützt von verschärften Einlasskontrollen. Kritisch betrachtet Schulze die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen und sieht dringend Handlungsbedarf bei DFL und DFB, damit Fußball wieder ein Ort für friedlichen Sport und nicht für gewaltsame Ausschreitungen sein kann. Neue Berichte von taz und Spiegel bestätigen, dass auch andere Bundesländer über härtere Strafen diskutieren, insbesondere angesichts vermehrter Vorfälle mit Pyrotechnik und Angriffen auf Einsatzkräfte. Zahlen zeigen laut Polizei in NRW und Sachsen einen deutlichen Anstieg teils organisierter Krawalle, während Fanverbände fordern, Prävention und Fanarbeit nicht aus dem Blick zu verlieren. In Großbritannien gelten seit Jahren deutlich härtere Gesetze und Stadionverbote, die von einem breiten Maßnahmenkatalog flankiert werden.“

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