Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, äußert nach erschreckenden Gewalttaten in ostdeutschen Fußballarenen massive Zweifel an den bislang geltenden Sicherheitskonzepten. Er fordert explizit nach britischem Beispiel lebenslange Stadionverbote für Gewalttäter, unterstützt von verschärften Einlasskontrollen. Kritisch betrachtet Schulze die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen und sieht dringend Handlungsbedarf bei DFL und DFB, damit Fußball wieder ein Ort für friedlichen Sport und nicht für gewaltsame Ausschreitungen sein kann. Neue Berichte von taz und Spiegel bestätigen, dass auch andere Bundesländer über härtere Strafen diskutieren, insbesondere angesichts vermehrter Vorfälle mit Pyrotechnik und Angriffen auf Einsatzkräfte. Zahlen zeigen laut Polizei in NRW und Sachsen einen deutlichen Anstieg teils organisierter Krawalle, während Fanverbände fordern, Prävention und Fanarbeit nicht aus dem Blick zu verlieren. In Großbritannien gelten seit Jahren deutlich härtere Gesetze und Stadionverbote, die von einem breiten Maßnahmenkatalog flankiert werden.“
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