SWR1 Rheinland-Pfalz macht den Morgen länger: „Guten Morgen RLP“ läuft ab 2026 eine Stunde früher

Radiomorgen startet künftig schon um fünf – SWR1 in Rheinland-Pfalz gönnt der beliebten Frühschicht ab dem 20. Januar 2026 eine Extraportion Sendezeit.

20.01.26 13:00 Uhr | 4 mal gelesen

Früher wach, länger dabei: Wer sich gern mit frischen Informationen und einer Prise Unterhaltung in den Tag gleiten lässt, kann sich freuen – ab dem 20. Januar 2026 wird die Morgensendung „Guten Morgen RLP“ auf SWR1 Rheinland-Pfalz um eine Stunde ausgedehnt und startet dann schon um fünf Uhr morgens. Das bedeutet: Die Moderationsduos Claudia Deeg und Christian Balser beziehungsweise Steffi Stronczyk und Michael Lueg begleiten ihr Publikum nun satte fünf Stunden lang durch den Frühstückstrubel, den Berufsverkehr und den ersten Kaffee auf der Arbeit. Die Programmstruktur verändert sich auch im Tagesverlauf: Zwischen 10 und 20 Uhr heißt das Format jetzt einfach „SWR1 Rheinland-Pfalz", bündelt so alle Sendungen unter einem Hut und sorgt für Orientierung im Radiomenschen-Alltag. An der musikalischen Abendschiene, den ARD-Musikclubs, wird nicht gerüttelt – sie bleiben wie gewohnt ab acht am Abend erhalten. Das Ziel hinter all dem ist mehr Klarheit im Programm, ein noch dickeres Band zur Region und die Möglichkeit, schneller auf alles zu reagieren, was in Rheinland-Pfalz wichtig wird oder bewegt – seien es politische Entwicklungen, Geschichten aus dem echten Leben oder Dinge, die im Land für Gesprächsstoff sorgen. Alles in allem: SWR1 möchte nicht nur am Puls bleiben, sondern ihn möglichst deutlich hörbar machen. Weitere Infos gibt’s übrigens auf der Senderhomepage und im Newsletter – für Neugierige und radiophiles Stammpublikum gleichermaßen.

SWR1 Rheinland-Pfalz verlängert ab Januar 2026 die tägliche Frühsendung „Guten Morgen RLP“ auf fünf Stunden und verschiebt den Start im Programm auf 5 Uhr. Bewährte Moderation, mehr Regionalität und ein klareres Programmschema sollen dem öffentlich-rechtlichen Sender helfen, dichter und schneller am Geschehen zu bleiben und die Vielfalt regionaler Themen umfassender abzubilden. Auch im deutschen Radiomarkt zeigen andere Sender aktuell Anpassungen: Beispielsweise optimieren sie digitale Angebote, testen interaktive Sendeformate und investieren in crossmediale Nachrichten, um wechselnden Hörgewohnheiten und technologischem Wandel zu begegnen. Die Reaktionen auf solche Veränderungen sind unterschiedlich – während einige Hörerinnen und Hörer traditionelle Programme schätzen, wünschen sich andere noch mehr Beteiligung via Social Media oder Podcasts. In Rheinland-Pfalz wird die Stärkung von Regionalität als strategischer Schritt bewertet, um weiterhin relevant zu bleiben – ähnlich wie bei anderen Landesanstalten, die zuletzt ihre Struktur überdachten. Insgesamt steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk, auch angesichts digitaler Konkurrenz, vor der Herausforderung, zwischen bewährtem Linearradio und neuen digitalen Formaten die richtige Balance zu finden und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.

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