Kubicki setzt auf Zweistelligkeit: FDP wieder raus aus dem Schatten
Wolfgang Kubicki, Vizechef der FDP, zeigt sich ambitioniert: Sollte er Parteivorsitzender werden, peilt er erneut Ergebnisse jenseits der Zehn-Prozent-Marke an.
Wolfgang Kubicki, Vizechef der FDP, zeigt sich ambitioniert: Sollte er Parteivorsitzender werden, peilt er erneut Ergebnisse jenseits der Zehn-Prozent-Marke an.
FDP-Urgestein Kubicki reagiert deutlich auf Vorwürfe des Rechtspopulismus – und sieht die Debatte als vollkommen verfehlt.
Frank Decker, Politikwissenschaftler aus Bonn, sieht für Wolfgang Kubicki eine doppelte Chance: Mit ihm könnte die FDP sowohl medial sichtbarer werden als auch eine Vorreiterrolle rechts der Mitte einnehmen.
Henning Höne, der Vorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, präsentiert sich im parteiinternen Wettstreit gegen Vize Wolfgang Kubicki mit einer Vision für eine vielseitiger aufgestellte FDP – und kündigt einen anderen Führungsstil an. Sein Ziel: Die Partei solle Wirtschaftsliberale ebenso beheimaten wie Bürgerrechtsengagierte.
Ex-FDP-Vize Katja Suding äußert sich erfreut über Wolfgang Kubickis Bewerbung als Parteichef.
Wolfgang Kubicki, das Urgestein der Liberalen, widerspricht der Idee eines FDP-Neustarts, wie sie von seinem Rivalen Henning Höne ins Spiel gebracht wurde. Für ihn liegt die Antwort im Vorwärtsdrang, nicht im Reset.
Wolfgang Kubicki, der stellvertretende Vorsitzende und designierte Chef-Anwärter der FDP, will seine Partei radikal erneuern und deutlich weiblicher aufstellen. Im Gespräch mit POLITICO redete er überraschend offen über die notwendige Frischzellenkur und skizzierte klare Pläne für Personal und Inhalte.
Henning Höne, der derzeit um den Vorsitz der FDP kämpft, macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über das Bild, das die Partei derzeit abgibt – zu wenig Abgrenzung, zu wenig neues Profil, zu viel Einheitsbrei mit der Ampel. "Nur ein klarer Einschnitt kann uns wirklich erneuern", erklärt er. Für ihn ist ein Kurswechsel unumgänglich.
Die Jungen Liberalen wollen vor dem FDP-Bundesparteitag die Bewerber für den Parteivorsitz offen befragen – und setzen damit ein Zeichen für mehr Transparenz und innerparteilichen Wettbewerb.
Der sich zuspitzende Machtkampf um den Chefposten bei der FDP bringt Wolfgang Kubicki zunehmend auf die Überholspur: Mehr Parteimitglieder stellen sich öffentlich hinter ihn, kurz nachdem der bisherige Favorit Christian Dürr überraschend zurückgezogen und dem altgedienten Freigeist Unterstützung zugesichert hat.