Stefanie Hubig zieht das Tempo an: Noch 2026 soll das neue Gesetz gegen digitale Gewalt durchs Parlament. Das Vorhaben sieht konsequenterweise Strafen schon für die Herstellung sexualisierter Deepfakes vor – ein Schritt, der weitgehend befürwortet wird, weil in Online-Realitäten grenzüberschreitendes Verhalten unheimlich schnell eskaliert. Der öffentliche und politische Druck wächst, unterstützt auch von Opfern und Verbänden: Immer mehr Fälle, wie jüngst im Fall Collin Fernandes, machen deutlich, wie dringend juristische Schutzmechanismen im Netz gebraucht werden. Gleichzeitig betont Hubig die Wahrung grundrechtlicher Prinzipien – keine Abstriche bei Ermittlungsstandards, selbst wenn die Regelungen verschärft werden. Die geplante Verbände- und Bundesländeranhörung ist der nächste Schritt, gefolgt von weiteren Anpassungen, wobei Hubig optimistisch bleibt, dass das Gesetz 2026 in Kraft tritt. In jüngsten Diskussionen in den Medien wird das Thema digitale Gewalt besonders aus der Perspektive betroffener Frauen beleuchtet und auch die europäische Gesetzgebung zur Bekämpfung von Deepfakes und Hassrede als wichtiger Referenzrahmen herangezogen. Zudem wächst der gesellschaftliche Druck, Tech-Plattformen stärker in die Pflicht zu nehmen, damit sie nicht länger als rechtsfreier Raum fungieren. Insgesamt wird die Notwendigkeit juristischer Instrumente gegen digitale Diskriminierung breit unterstützt, allerdings mahnen einige Stimmen auch eine sorgfältige Balance zwischen Freiheit und Schutz vor Eingriffen an.
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