FIFA stoppt Pläne für Investoreneinstieg bei Turnieren
FIFA-Präsident Gianni Infantino zieht die Idee, private Investoren an FIFA-Turnieren zu beteiligen, nach erheblicher Kritik zurück.
FIFA-Präsident Gianni Infantino zieht die Idee, private Investoren an FIFA-Turnieren zu beteiligen, nach erheblicher Kritik zurück.
Widerstand gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino: Seine Idee, Anteile der WM an private Investoren zu verkaufen, stößt auf breite Ablehnung – und bringt einen Top-Berater zum Rücktritt.
Obwohl sowohl die UEFA als auch die nord- und mittelamerikanische Concacaf öffentlich gegen die Investorenpläne des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino Stellung bezogen haben, hält die Fifa weiter daran fest, Anteile der Weltmeisterschaft an private Geldgeber zu verkaufen. Die Fifa erklärte am Freitag: „Jeder kann seinen Protest äußern und um Erklärungen bitten, aber kein einzelnes Gremium spricht für sämtliche 211 Mitglieder weltweit.“
Nach der kritischen Haltung der Uefa widersetzt sich nun auch der Fußballverband aus Nord- und Mittelamerika den Investmentvorstellungen von Fifa-Chef Infantino.
Während die Fifa überlegt, Anteile an Fußball-Weltmeisterschaften an Investoren abzutreten, hebt die Bundesregierung die Bedeutung der Zugänglichkeit großer Sportevents für alle hervor – ohne sich direkt in die Verbandsautonomie einzumischen.
Mit einem sogenannten 'Listing light' öffnet Siemens Energy seine Türen für amerikanische Investoren – ein Schritt, der nicht nur Türen, sondern auch Augen öffnet.
Die Fifa scheint auf der Suche nach frischem Kapital – und private Investoren könnten bald ein Stück vom globalen Fußballkuchen abbekommen.
Immer mehr Start-ups und Mittelständler stehen vor dem großen Schritt: der Verkauf an Investoren oder Private-Equity. Doch ausgerechnet beim wohl wichtigsten Deal ihres Gründerlebens schlittern viele Unternehmer in kostspielige Fallen. Es sind oft typische, leider auch vermeidbare Fehler, die beim Abschied Millionen fordern.
Die Fluggesellschaft Condor prüft angesichts bevorstehender Veränderungen die Möglichkeit, Investoren aus der Golfregion ins Boot zu holen.
Der DFB zieht klare Grenzen: Auf Verbandsebene wird es keine externen Geldgeber geben, das Traditionsfinale des DFB-Pokals bleibt fest in Deutschland verwurzelt.