Bundesbank-Chef Nagel fordert: Rentenalter rauf und Altersvorsorge neu denken
Joachim Nagel, Präsident der Bundesbank, spricht sich offen für ein höheres Renteneintrittsalter und neue Wege in der Altersvorsorge aus.
Joachim Nagel, Präsident der Bundesbank, spricht sich offen für ein höheres Renteneintrittsalter und neue Wege in der Altersvorsorge aus.
Das Thema Altersvorsorge fristet bei vielen Menschen in Deutschland weiter ein Schattendasein. Zwar nimmt das Interesse langsam Fahrt auf, doch wirklich ernst machen nur wenige.
Eigentlich keine klassische Klima-Partei – doch AfD-Vize Kay Gottschalk spricht sich offen für Wärmepumpen und Elektroautos aus. Seine Aussagen werfen Fragen auf.
Mit Blick auf die geplante Gesundheitsreform übt der Sozialverband Deutschland (SoVD) deutliche Kritik: Vor allem die Maßnahmen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stehen im Fokus. Noch vor der Kabinettssitzung am Mittwoch stellt SoVD-Chefin Michaela Engelmeier klar: Notwendige Reformen ja – aber bitte sozialverträglich und fair.
Die SPD wehrt sich heftig gegen die Kritik zur Rentenpolitik und weist Vorwürfe von Kanzler und CDU zurück.
Nach dem CDU-Parteitag betonte Parteichef Merz seine knallharte Position bei der Schuldenbremse, kündigte aber auch an, am Koalitionsvertrag und gemeinsamen Prüfungen festzuhalten.
Johannes Winkel, Chef der Jungen Union (CDU), schlägt vor, die staatlichen Rentenausgaben jährlich um über 50 Milliarden Euro zu reduzieren – und zieht damit heftige Diskussionen über Gerechtigkeit und Zukunftssicherheit los.
Martin Werding, Mitglied des Sachverständigenrates, sieht erhebliche Probleme, wenn Beamte wie von der SPD geplant in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Er warnt vor enormen finanziellen Belastungen für den Staat.
SPD-Generalsekretär Klüssendorf macht sich für eine Pflicht zur Einzahlung in die gesetzliche Rentenkasse auch für Politiker, Beamte und Selbstständige stark.
Nirgends in der EU ist der Anteil älterer Beschäftigter so hoch wie in Deutschland.