Tensornetzwerke und Quantenoptimierung: BearingPoint treibt Logistik-Innovation im DLR-Projekt "QuTeNet" voran

Frankfurt am Main – Die Beratungsgesellschaft BearingPoint entwickelt für die DLR Quantencomputing-Initiative innovative Optimierungslösungen, die nicht nur klassische Computergrenzen sprengen, sondern auch für künftige Quantencomputer maßgeschneidert sind. Diese Werkzeuge versprechen, insbesondere in der Logistik und mittels KI, neue Maßstäbe bei Effizienz und Geschwindigkeit zu setzen.

heute 14:06 Uhr | 4 mal gelesen

Mathematik steckt in fast allem, was uns umgibt – egal ob Schifffahrtsrouten, Verkehrsnetze oder die Steuerung von Satelliten. Die Kunst, aus diesem Wust aus Möglichkeiten eine optimale Lösung herauszuschälen, ist oft so komplex, dass selbst Supercomputer ins Schwitzen geraten. Genau hier setzt das Projekt "QuTeNet" an: Mit Hilfe sogenannter Tensornetzwerke soll die Optimierung von großen, kombinierten Problemen revolutioniert werden. Interessanterweise sind diese Methoden nicht allein auf klassische Hardware anwendbar – die eigentliche Magie entfaltet sich erst auf Quantencomputern, deren Leistungsfähigkeit dabei nahezu optimal ausgenutzt werden könnte. Im konkreten Beispiel dreht sich alles um maritime Logistik, wobei einerseits innovative Algorithmen entwickelt und andererseits verglichen wird, wie sie gegen gängige Methoden abschneiden. Wer denkt, es handle sich dabei nur um ein weiteres Softwareprojekt, irrt: Ziel ist die Stärkung eines eigenständigen deutschen Quanten-Ökosystems, finanziert vom Bundesministerium für Forschung und Technologie. Getragen wird das Ganze von BearingPoint – einer Firma mit viel Erfahrung im Überführen von visionären Technologien in die Praxis und einer nicht unwesentlichen Portion Pragmatismus. Partner aus unterschiedlichen Branchen und Fachbereichen runden das Bild ab. Dass am Ende nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Industrie und Start-ups profitieren, ist ausdrücklich gewollt – und ein Stück weit auch Herzensangelegenheit. So werden aus komplizierten Algorithmen handfeste Lösungen, die den Verkehr der Zukunft spürbar effizienter machen – zumindest, wenn es nach den Initiatoren geht.

Das QuTeNet-Projekt verschreibt sich der Optimierung komplexer logistischer Prozesse mit Methoden aus dem Bereich der Tensornetzwerke. Die Besonderheit dabei: Diese mathematischen Strukturen, ursprünglich aus der Quantenphysik, ermöglichen es, extrem große Kombinatorik-Probleme effizienter und schneller zu lösen als bisherige Ansätze – sowohl auf herkömmlichen Hochleistungsrechnern als auch perspektivisch auf Quantencomputern. BearingPoint und DLR bündeln hierzu Know-how, Ressourcen und Partner, um ein zuverlässiges Fundament für die zukünftige industrielle Nutzung von Quantentechnologien in Deutschland zu legen. In aktuellen Pressemitteilungen des DLR und diversen Fachartikeln wird die besondere Bedeutung des Projekts für die technologische Unabhängigkeit Deutschlands betont, insbesondere angesichts globaler Entwicklungen im Bereich Quantencomputing. Des Weiteren werden die Chancen hervorgehoben, die sich durch die Integration von KI und Quantenalgorithmen, beispielsweise bei der Echtzeitsteuerung von Warenströmen in der Schifffahrt, eröffnen. Neuere Berichte erwähnen zudem, dass Deutschland durch solche Projekte seine Position als Innovationsstandort im globalen Wettbewerb um die Zukunftstechnologien stärkt, indem Akteure aus Forschung, Start-ups und etablierten Unternehmen systematisch zusammengebracht werden.

Schlagwort aus diesem Artikel