Wegen Iran-Konflikt: Flugbranche erwartet massiven Rückgang beim Gewinn
Immer höhere Kerosinkosten und blockierte Flugrouten drücken die Gewinnprognosen der internationalen Luftfahrt in den Keller. Die Branche schaut mit Sorge auf 2026.
Immer höhere Kerosinkosten und blockierte Flugrouten drücken die Gewinnprognosen der internationalen Luftfahrt in den Keller. Die Branche schaut mit Sorge auf 2026.
Die Europäische Kommission übergeht laut einer neuen Analyse auffällig häufig die Pflicht zur Folgenabschätzung geplanter Gesetze – und verstößt so gegen ihre eigenen Vorgaben. Im letzten Jahr schuf Brüssel Dutzende Verordnungen und Richtlinien sowie über tausend technische Rechtsakte, führte aber nur ein knappes Viertel der eigentlich vorgesehenen Folgenabschätzungen durch. Kritiker wie Gesamtmetall sehen darin eine gefährliche Lücke, besonders angesichts der Komplexität im Zusammenspiel der 27 Mitgliedstaaten.
Nach Meinung des Familienunternehmer-Verbands sollte das Parlament in diesem Sommer auf Ferien verzichten und stattdessen dringend notwendige Gesetzesänderungen durchbringen. Christine Ostermann, die Vorsitzende, warnt eindringlich davor, die heißen Eisen auf die lange Bank zu schieben und riskiert offene Worte gegenüber den Regierungsparteien.
Pharma-Riesen drohen mit Investitionsstopp aufgrund geplanter Reformen – zahlreiche Politiker reagieren gereizt und warnen vor unverantwortlichem Einfluss der Unternehmen.
Carsten Knobel, der Boss des Konsumgüter-Giganten Henkel, plant weitere Firmenübernahmen und plädiert gleichzeitig für mehr Nachsicht dem Berliner Kabinett gegenüber.
Während des Petersburger Wirtschaftsforums lässt Wladimir Putin mit scharfer Kritik am Westen aufhorchen – doch auf Selenskyjs Gesprächsangebot kommt kein Wort.
Auch im Mai bleibt die US-Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent – hinter den Zahlen verbirgt sich jedoch Bewegung.
Hannover – Handwerksunternehmen rudern aktuell gegen die Flut aus steigenden Preisen, knapper werdenden Margen und der ewigen Aussicht auf politische Hilfe, die kaum ankommt. Entlastungsversprechen verpuffen, weil sie zu spät greifen – das Resultat: für viele Firmen tickt die Uhr gnadenlos. Die Branche spart nicht mit Kritik: Jede Verzögerung aus der Politik schnürt der Wirtschaft weiter die Luft ab – und das gerade jetzt, wo vor allem Zeit zum entscheidenden Engpass wird.
Alte Arbeitskleidung einfach wegwerfen? Nicht bei MEWA. Das Unternehmen und der europäische Verband ETSA setzen sich dafür ein, dass Textilien nicht im Müll, sondern wieder im Produktionskreislauf landen. Besonders knifflig: Das Recycling komplex zusammengesetzter Kleidungsstücke.
Im März mussten viele Dienstleistungsunternehmen in Deutschland finanziell Federn lassen – manche Bereiche traf es besonders hart.