Vier Bundesländer dominieren den deutschen Waffenexport
Über 90 Prozent der deutschen Rüstungsausfuhren stammen nur aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein – eine erstaunliche Konzentration.
Über 90 Prozent der deutschen Rüstungsausfuhren stammen nur aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein – eine erstaunliche Konzentration.
Berlin – Statt eines erhofften Aufschwungs rückt das Wirtschaftswachstum weiter ab: Nur noch 0,8 Prozent prognostiziert das Ifo-Institut für 2027. Gründe sehen Experten im Energiepreisschock; Regierungsmaßnahmen wie das Schuldenmachen, so Ifo-Ökonom Wollmershäuser, halten die Lage gerade noch stabil. AfD-Chef Tino Chrupalla äußert sich dazu mit einem eigenen Plan.
Eine Sorge weniger: Galeria Karstadt Kaufhof hat die Mietschulden am Berliner Alexanderplatz doch noch bezahlt. Die Unsicherheit bleibt.
Das Münchener Ifo-Institut sieht die deutsche Wirtschaft in einer Zwickmühle. Für das laufende Jahr und auch für 2026 erwarten die Ökonomen ein mageres Wachstum von 0,8 Prozent, was einer Art kleinen Verschnaufpause mitten im Sturm gleicht.
Die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland sind getrübt. Nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) bremst vor allem der Energiepreisschock durch den Iran-Konflikt den Aufschwung deutlich.
Im April 2026 legte der preisbereinigte Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe leicht zu – laut Statistischem Bundesamt stieg er gegenüber dem März um 0,4 Prozent nach saisonaler und kalendarischer Anpassung.
Laut ersten Zahlen des Statistischen Bundesamts blieben die realen Umsätze im deutschen Gastgewerbe im April 2026 gegenüber dem Vormonat fast unverändert. Ein leichter nominaler Anstieg kann die eigentliche Flaute aber kaum kaschieren.
Obwohl die Führung an der Spitze der Federal Reserve gewechselt hat und nun Kevin Warsh am Ruder steht, hält die US-Notenbank den Leitzins zunächst auf demselben Level.
Berlin – Ein ungewöhnlich diverses Bündnis aus deutschen Interessenverbänden aus Landwirtschaft, Gartenbau, Biotech und Lebensmittelindustrie begrüßt den Beschluss des Europaparlaments zur Regelung Neuer Genomischer Techniken (NGT). Nach zähem politischem Ringen rückt die praktische Nutzung moderner Züchtungsverfahren endlich näher – ein Hoffnungsschimmer für Innovation, Ernährungssicherheit und den Wirtschaftsstandort Europa.
Im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland war im ersten Quartal 2026 ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen – ausgerechnet Branchen wie Bau und Ausbau traf es besonders.