Wirtschaft in Deutschland schöpft wieder Hoffnung
Nach Monaten des Durchhängens zeigt sich unter deutschen Unternehmen wieder ein Hauch von Optimismus.
Nach Monaten des Durchhängens zeigt sich unter deutschen Unternehmen wieder ein Hauch von Optimismus.
Oliver Burkhard, Vorstandsvorsitzender des Marineschiffbauers TKMS, plädiert für eine engere europäische Zusammenarbeit auf den Werften. Für ihn steht fest: „Kräfte bündeln, Tempo machen – und technologisch am Ball bleiben“, wie er im Gespräch mit dem Handelsblatt herausstellt.
Im Mai 2026 legte der preisbereinigte Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe gegenüber April saison- und kalenderbereinigt um 3,3% zu – vor allem der Tiefbau erwies sich als bemerkenswerter Wachstumstreiber, während der Hochbau zurückfiel.
Die Stimmung unter den deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist weiterhin von Unsicherheit und Zurückhaltung geprägt.
Volkswagen kämpft im zweiten Quartal 2026 mit einem drastischen Gewinnrückgang – die Ursachen reichen von Absatzproblemen in China bis zu innenpolitischen Querelen.
Innerhalb der CDU mehren sich die Stimmen gegen eine Besteuerung zuckerhaltiger Drinks – Uneinigkeit und Skepsis machen sich breit.
Ungeachtet der Kritik aus dem Wirtschaftsministerium hält SPD-Fraktionsvize Armand Zorn eisern an der Idee eines Spritpreisdeckels fest. Für ihn ist klar: Die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger hat Vorrang – Rückschritte will er nicht akzeptieren.
Deutschlands Wirtschaft steht vor einer stagnierenden Zukunft – es sei denn, Unternehmen investieren massiv in neue Technologien, Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Der demografische Wandel und bereits weitgehende Automatisierung machen Innovation zum einzigen Hoffnungsträger. Ohne diese Sprünge droht ein echter Rückgang.
Innerhalb nur einer Woche erleben Autofahrer an deutschen Tankstellen eine böse Überraschung – sowohl Diesel als auch Super E10 verteuern sich kräftig.
Die Industrie- und Handelskammer DIHK lobt die neue Start-up-Strategie von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, mahnt aber gleichzeitig: Es zählt Tempo. Die Bundesregierung soll den Worten nun auch Taten folgen lassen.