Fußball-WM 2026: Wirtschaftliches Strohfeuer oder laues Lüftchen?
Die Hoffnung auf einen Wirtschaftsboom durch die Fußball-WM 2026 in den USA bleibt gedämpft – die meisten Deutschen wollen kaum mehr Geld ausgeben als sonst.
Die Hoffnung auf einen Wirtschaftsboom durch die Fußball-WM 2026 in den USA bleibt gedämpft – die meisten Deutschen wollen kaum mehr Geld ausgeben als sonst.
Köln – Wechsel an der oberen Etage bei Pixum: Daniel Attallah, Gründer und langjähriger Geschäftsführer, wird das Ruder im Sommer 2026 aus der Hand legen und sich zurückziehen – nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze. Sein Nachfolger ist mit Thomas Alscheid ein alter Bekannter und Insider der Branche, der schon einmal prägende Jahre im Unternehmen verbrachte.
Die deutsche Industrie musste im April 2026 einen spürbaren Rückgang ihrer Neuaufträge verkraften – saison- und kalenderbereinigt waren es 3,8 Prozent weniger als im März.
Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts, steht dem Vorstoß des DGB für eine verpflichtende Betriebsrente aufgeschlossen gegenüber – gibt aber zu bedenken, dass eine solche Maßnahme nicht ohne Folgen für die Unternehmen bliebe.
Immer höhere Kerosinkosten und blockierte Flugrouten drücken die Gewinnprognosen der internationalen Luftfahrt in den Keller. Die Branche schaut mit Sorge auf 2026.
Die Europäische Kommission übergeht laut einer neuen Analyse auffällig häufig die Pflicht zur Folgenabschätzung geplanter Gesetze – und verstößt so gegen ihre eigenen Vorgaben. Im letzten Jahr schuf Brüssel Dutzende Verordnungen und Richtlinien sowie über tausend technische Rechtsakte, führte aber nur ein knappes Viertel der eigentlich vorgesehenen Folgenabschätzungen durch. Kritiker wie Gesamtmetall sehen darin eine gefährliche Lücke, besonders angesichts der Komplexität im Zusammenspiel der 27 Mitgliedstaaten.
Nach Meinung des Familienunternehmer-Verbands sollte das Parlament in diesem Sommer auf Ferien verzichten und stattdessen dringend notwendige Gesetzesänderungen durchbringen. Christine Ostermann, die Vorsitzende, warnt eindringlich davor, die heißen Eisen auf die lange Bank zu schieben und riskiert offene Worte gegenüber den Regierungsparteien.
Pharma-Riesen drohen mit Investitionsstopp aufgrund geplanter Reformen – zahlreiche Politiker reagieren gereizt und warnen vor unverantwortlichem Einfluss der Unternehmen.
Carsten Knobel, der Boss des Konsumgüter-Giganten Henkel, plant weitere Firmenübernahmen und plädiert gleichzeitig für mehr Nachsicht dem Berliner Kabinett gegenüber.
Während des Petersburger Wirtschaftsforums lässt Wladimir Putin mit scharfer Kritik am Westen aufhorchen – doch auf Selenskyjs Gesprächsangebot kommt kein Wort.