Industrie-Spitzen warnen vor Instabilität durch globale Krisen
Viele Chefs großer Hersteller machen sich ernsthafte Sorgen: Kriege und Handelsstreitigkeiten bedrohen die Versorgung und Standfestigkeit der deutschen Industrie.
Viele Chefs großer Hersteller machen sich ernsthafte Sorgen: Kriege und Handelsstreitigkeiten bedrohen die Versorgung und Standfestigkeit der deutschen Industrie.
Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zeigt sich nach dem Reformgipfel ernüchtert. Große Zukunftspläne? Eher Fehlanzeige, meint er.
Der neue Vorstand des Weltwirtschaftsforums, Alois Zwinggi, plädiert für eine offenere Fehlerkultur in Europa und ruft Unternehmen dazu auf, sich mehr zu trauen.
Laut dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gibt’s nur dann spürbaren Schwung für die deutsche Wirtschaft, wenn die Straße von Hormus spätestens diesen Sommer wieder Schiffen offensteht. Ansonsten – so die nüchterne Prognose vom Donnerstag – dümpelt Deutschland 2026 wohl eher vor sich hin. Explosion beim Ölpreis, steigende Inflation, höhere Zinsen inklusive.
Ein Vorstoß aus den Reihen der Berliner SPD, einen zusätzlichen Solidaritätszuschlag für hohe Einkommen einzuführen, stößt bei der CDU – gelinde gesagt – auf Ablehnung. Mathias Middelberg, Vize der Unionsfraktion, kritisiert das als potenzielles Desaster für die Wirtschaft.
Nürnberg – Beim BIG BANG Nürnberg Management Summit 2026 unterschrieben 56 Führungskräfte und Unternehmer einen Aufruf zur Erneuerung der deutschen Wirtschaft. Das Papier, vorgestellt an der FAU, ist ein deutlicher Appell an die Regierung unter Friedrich Merz, den aktuellen Kurs grundlegend zu überdenken.
Im April 2026 gab es in deutschen Hotels und Pensionen lediglich 39,5 Millionen Übernachtungen – ein kleiner Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr.
Im April 2026 sind die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte spürbar gefallen – ganze 12,3 Prozent niedriger als noch im April des Vorjahres. Schon in den Monaten davor war die Talfahrt der Preise zu beobachten.
Am späten Donnerstagabend gingen die Gespräche zwischen Regierung, Arbeitgebenden und Gewerkschaften in Berlin zwar ohne konkrete Beschlüsse zu Ende, doch waren sich alle Teilnehmenden einig: Die Herausforderungen für Deutschlands Wirtschaft reißen nicht ab. Regierungs-Sprecher Stefan Kornelius betonte, Konsens herrsche insbesondere darin, dass tiefgreifende Veränderungen unausweichlich sind.
Die Regierung zieht beim Tankrabatt die Reißleine. Ab Juli zahlen Autofahrer wieder den vollen Preis – mit möglichen Konsequenzen für die Zapfsäule.