Thorsten Frei, Chef des Kanzleramtes, legt den Fokus auf den Abbau von Bürokratie und bezeichnet die anstehenden Änderungen als 'Paradigmenwechsel'. Ministerien werden gezwungen, den tatsächlichen Bedarf an Berichtspflichten zu belegen, um die Flut an Büroaufgaben einzudämmen. Innerhalb weniger Monate seien bereits Milliardenbeträge an Entlastung für Bevölkerung und Wirtschaft erreicht worden, mit neuen Maßnahmen in diversen Sektoren: Gesundheit, Verkehrs- und Arbeitsmarktpolitik - erhofft werden spürbare, dauerhafte Verbesserungen. Aktuelle Diskussionen aus den letzten Tagen zeigen, dass der Widerstand gegen Bürokratieabbau vor allem aus Reihen der Verwaltung kommt; Unternehmen hingegen fordern schon länger tiefgreifende Vereinfachungen. Kritisch wird von einigen Kommentatoren jedoch angeführt, dass nicht jede Abschaffung von Berichtspflichten automatisch Verbesserungen bringt: Manche Kontrollaufgaben dienen auch Gemeinwohlzielen wie Transparenz oder Verbraucherschutz. Nach Recherche: Laut der neuesten Berichterstattung in mehreren deutschen Leitmedien sind weitere Entlastungsschritte in Arbeit, an denen auch Wirtschaftsverbände und Kammern beteiligt werden sollen. In den aktuellen Debatten wird herausgestellt, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen auf schnelle und spürbare Veränderungen drängen, während Regierung und Opposition noch über Details streiten. Außerdem gibt es neue Appelle an EU-Institutionen, auch auf europäischer Ebene die Regulierungswut einzudämmen.
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