Thorsten Legat triumphiert im TV-Duell gegen Harald Glööckler: ProSieben punktet mit "Schlag den Star"

Samstagabend, 19. April 2026: In einer bitterbunten Auseinandersetzung zweier Männer mit mehr Geschichte als Zurückhaltung besiegt Thorsten Legat nach über vier Stunden Fernsehduell Harald Glööckler auf ProSieben. Mit 65:40 Punkten holt sich Legat nicht nur persönliche Genugtuung, sondern beschert dem Sender mit starken TV-Quoten auch einen erfolgreichen Abend. 4,57 Millionen Zuschauer sind Zeugen dieses eigenwilligen Wettstreits.

19.04.26 09:51 Uhr | 13 mal gelesen

Wenn eine TV-Show zum persönlichen Versöhnungsritt gerät: Zehn Jahre nach seinem schmerzlichen Verlust gegen Detlef D! Soost, gelang Thorsten Legat die Revanche mit sich selbst – und einem Auge für Ausgleich. "Ich habe das aus einem Impuls heraus gemacht, nicht wegen des Geldes. Es war vielmehr der Wunsch, meinen Frieden mit dieser Bühne zu machen", sinniert der Ex-Kicker mit einer Mischung aus Stolz und Altersmilde. Ob ihn der Sieg reifer gemacht hat? Irgendwie schon, sagt Legat – und bezeichnet sich prompt als 'Wein, der mit der Zeit besser wird'. Harald Glööckler gratuliert in typischer Glanz-und-Glitter-Manier, garniert mit etwas Selbstironie: "Ich hab schon öfter was nicht gewonnen – Koffer, Herzen, was soll's! Und Golf, naja, ich habe immerhin andere Fertigkeiten im Schlafzimmer." Was folgte: ein seltsames Schauspiel aus waghalsigen Spielen, Mini-Dramen, und seltsamen Synergien. Vom Balanceakt über improvisierte Klettball-Tennisbattles, bizarre Wissensduelle bis zu nervenaufreibenden Mini-Golf-Puttversuchen. Legat startet furios, baut schon in den ersten Spielen einen massiven Vorsprung auf und lässt Glööckler fast verzweifeln. Doch der Modezar kämpft sich heran, holt auf – zumindest kurz – bevor Legat seinen Mentalitätsvorsprung spielend in Punkte ummünzt. Ein kurzweiliges Spektakel, irgendwo zwischen trashig und familiär, mit exzentrischen Randbemerkungen und unerwarteter Fairness. Nach einem zähen, aber unterhaltsamen Abend fällt um kurz vor eins endgültig der Hammer: Legat schnappt sich den Sieg und einen sechsstelligen Scheck. Fans dürfen sich bereits auf das nächste Aufeinandertreffen am 9. Mai freuen – Fortsetzung folgt also bestimmt.

Thorsten Legat, ehemaliger Fußballprofi, hat nach zehn Jahren seinen TV-Fluch bei "Schlag den Star" gebrochen und sich gegen den extravaganten Designer Harald Glööckler durchgesetzt. Während Legat vor allem auf Geschick, Ausdauer und eiserne Disziplin setzte, punktete Glööckler mit Charisma und gelegentlichen Sprüchen, kam aber gegen Legats sportliche Überlegenheit letztlich nicht an. Das Event lockte mehr als 4,5 Millionen Zuschauer vor den Fernseher und spiegelte ein generelles Interesse an Live-Unterhaltung und berühmten Persönlichkeiten wider. [Recherche-Update:] In der aktuellen Medienlandschaft bleibt der Trend zu prominenten Duellen ungebrochen. So wurde etwa auf www.spiegel.de berichtet, wie differenziert und emotional der Umgang von Prominenten im Fernsehen bewertet wird – teils kritisch wegen Überinszenierung, teils als positive Abwechslung zum politischen Alltag. Gleichsam greifen Formate wie "Schlag den Star" ein Bedürfnis nach Authentizität und Wettkampf auf, das andere Genres aktuell nicht bedienen. Darüber hinaus deuten mehrere Analysen darauf hin, dass sich Sender durch gezielte Promi-Auftritte ein jüngeres Publikum sichern möchten, was auch bei dieser Ausgabe sichtbar gelang.

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