Trump berichtet: Xi signalisiert Unterstützung für sichere Durchfahrt an der Straße von Hormus

Laut US-Präsident Trump hat Chinas Staatschef Xi Jinping angeboten, bei der Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus mitzuhelfen. 'Xi würde gern zu einer Lösung beitragen', erklärte Trump nach Gesprächen in Peking dem US-Fernsehsender Fox News.

14.05.26 19:34 Uhr | 18 mal gelesen

Trump behauptete offen, Xi habe sich freiwillig zur Unterstützung bereiterklärt: 'Wenn ich irgendetwas tun kann, möchte ich helfen', gab Trump das Angebot wieder. Was genau China beitragen möchte oder ob Washington überhaupt auf das Angebot eingeht, blieb nebulös. Den Gesprächen zufolge will Xi außerdem keinerlei militärisches Gerät an den Iran liefern – kein ganz unwichtiger Punkt. Gleichzeitig betonte Chinas Staatschef, das Land sei weiterhin auf iranisches Öl angewiesen, wolle aber auch künftig amerikanisches Öl importieren – ein heikles Thema, das im Zuge des US-chinesischen Handelsstreits ohnehin immer wieder aufflammt. Noch vor dem Treffen hatte Trump verlauten lassen, er sehe weder im Iran-Konflikt noch in Handelsfragen Bedarf für chinesische Unterstützung; 'die Lage sei im Griff'. Währenddessen unterstrich auch US-Außenminister Marco Rubio in ungewöhnlich deutlichen Worten bei NBC News, man habe in Washington weder nach Hilfe gefragt, noch sehe man echten Bedarf.

Donald Trump berichtete nach dem Gipfel in China, Xi Jinping hätte den USA suggeriert, beim Sicherheitsproblem der Straße von Hormus mitzuwirken – allerdings ohne konkrete Vorschläge. Die wichtigsten Aussagen betrafen zudem die Zusage, kein militärisches Material nach Iran zu exportieren, wobei Chinas wirtschaftliche Interessen an iranischem Öl fortbestehen. Was in Trumps Äußerungen anklingt, zeigt erneut die komplexe Gemengelage aus Geopolitik, Energieinteresse und vorsichtiger Annäherung – auch wenn außer Absichtserklärungen nichts Handfestes beschlossen wurde. Ergänzung der aktuellen Berichterstattung: Nach den neuesten Nachrichten äußern sich internationale Beobachter zunehmend skeptisch zu Chinas tatsächlichem Kurs gegenüber Iran und den USA. Recherchen ergaben, dass der Druck der USA auf China in Hinblick auf Öleinfuhren aus Iran trotz Sanktionsandrohung nur begrenzte Wirkung zeigte: Chinesische Unternehmen umschifften die Auflagen teils mit intransparenten Handelswegen. Unterdessen gibt sich China nach außen betont ausgleichend, zeigt aber kein Interesse, einen offenen Konflikt mit Washington oder Teheran zu riskieren. Chinesische Diplomaten pochen auf Stabilität im Persischen Golf – ihrer Wirtschaft wegen und wohl auch, um im globalen Machtgefüge nicht allzu eindeutig Stellung zu beziehen.

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