Seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands im Oktober 2025 wurden nach neuen Angaben von Unicef weiterhin regelmäßig palästinensische Kinder im Gazastreifen getötet – durchschnittlich ein Todesfall täglich. Darüber hinaus wurden mehr als 400 Kinder verletzt, viele davon schwer, und die Versorgungslage in den Krankenhäusern ist wegen Lieferengpässen bei Medikamenten dramatisch schlecht. Unicef fordert – mit spürbarer Frustration über die Untätigkeit der internationalen Politik – ein Ende der fortgesetzten, teils systematischen Gewalt gegen Kinder und appelliert an Regierungen, den Schutz unschuldiger Zivilisten endlich zur Priorität zu machen. Aktuelle Berichte internationaler Medien unterstreichen zudem, dass trotz vereinbarter Waffenpausen sowohl Hilfslieferungen als auch medizinische Unterstützung für Kinder massiv erschwert bleiben – oft durch weiterhin anhaltende Gewalt oder Blockaden. Humanitäre Organisationen warnen außerdem, dass nicht nur die akute Gewalt, sondern auch Mangel an sauberem Wasser, Ernährung und psychosozialer Unterstützung eine ganze Generation traumatisiert zurücklässt.