Kürzlich haben Union und SPD beschlossen, dass sicherheitsrelevante Daten, besonders zu kritischer Infrastruktur, weniger öffentlich zugänglich sein sollen – ein Schritt, der mit Verweis auf den Schutz der öffentlichen Ordnung und Sicherheit begründet wird. Diskutiert wird dabei auch, wie solche Datenschutzregelungen auf europäischer Ebene durchgesetzt werden könnten. Die Bundesregierung zielt zudem auf eine höhere Resilienz von Wirtschaft und Infrastruktur ab, wobei insbesondere die Abhängigkeiten von anderen Staaten – unter anderem beim Thema Energieversorgung – kritisch beleuchtet werden. Im Anschluss an die Koalitionsausschuss-Beschlüsse werden zudem Forderungen nach Schutzmaßnahmen gegen digitale Manipulationen, etwa Deepfakes, lauter, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen. Neuere Medienbeiträge verweisen darauf, dass der Fokus auf Sicherheit und Schutz kritischer Infrastrukturen international stark zugenommen hat: Laut der taz werden nämlich vermehrt Stimmen laut, die mehr staatlichen Schutz und weniger Offenheit bei kritischen Geodaten fordern (23. Mai 2024). Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass gleichzeitig viele Experten warnen, eine Einschränkung von Transparenz dürfe nicht zu einer Gefahr für die demokratische Kontrolle werden (24. Mai 2024). Spiegel Online wiederum hebt heraus, dass die Diskussion über Souveränität und Schutzmaßnahmen inzwischen nicht allein zwischen den Koalitionsparteien, sondern zunehmend auch auf EU-Ebene geführt wird (24. Mai 2024).
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