Der Handelstag an der New Yorker Börse endete mit einem deutlichen Aufwärtstrend: Der Dow Jones kletterte auf 46.342 Punkte, was einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vortrag entspricht. Kurz vor Schluss bewegte sich auch der S&P 500 erfreulich – rund 6.529 Punkte bedeuteten ein Plus von 2,9 Prozent. Technologiewerte waren besonders gefragt: Der Nasdaq 100 legte auf 23.740 Punkte zu (+3,4 Prozent). Währenddessen sackte der Ölpreis ab: Die Nordsee-Ölsorte Brent gab innerhalb des Tages auf 104,20 US-Dollar pro Fass nach, rund 3 Prozent weniger. Hintergrund für die Kursgewinne waren politische Signale, dass trotz bestehender Spannungen um den Iran offenbar verstärkt auf Deeskalation gesetzt werden könnte. Allerdings brachte Präsident Trump auf seinem Social-Media-Kanal eine Überraschung ins Spiel: Andere Staaten müssten für ihre Ölversorgung selbst aktiv werden, die USA würden sich künftig zurückziehen – nach dem Motto 'Holt es euch selbst, wir haben unseren Teil getan.' Derweil zeigte sich der Euro stärker: Am Abend stand er bei 1,1559 US-Dollar, wogegen der Dollar auf 0,8651 Euro fiel. Gold profitierte ebenfalls vom Klima der Unsicherheit, der Preis für eine Feinunze sprang deutlich auf 4.682 US-Dollar – das sind 3,7 Prozent mehr, was umgerechnet ca. 130,22 Euro pro Gramm ergibt. Übrigens: Die Geschwindigkeit, mit der sich Stimmungen an den Märkten drehen, gleicht manchmal einer Wetterfront – vorhersehen kann es kaum jemand, und trotzdem reagieren alle in Sekunden.
Die US-Börsen verzeichneten am Dienstag angesichts vager Aussichten auf eine Entspannung am Golf sprunghaft steigende Kurse, begleitet von einem sinkenden Ölpreis und einem festeren Euro. Trumps Kommentare, die auf eine Neuausrichtung der US-Ölpolitik abzielen, unterstreichen unsichere geopolitische Zeiten – wobei Beobachter uneins sind, ob das tatsächliche Folgen für den Welthandel haben wird. Bemerkenswert ist das gestiegene Interesse an Gold als sicherem Hafen; Experten vermuten dahinter sowohl Risikoabsicherung als auch Misstrauen gegenüber schnellen politischen Kurswechseln. Neue Berichte der letzten Stunden bestätigen: Die Kurssprünge gehen teils auf vage Hoffnungen zurück – bislang gibt es weder substanzielle Verhandlungen noch wirkliche Entwarnung im Nahen Osten. Verschiedene Börsenkommentatoren raten daher zu Vorsicht: Volatilität bleibt hoch, politische Risiken sind kaum kalkulierbar.