ARTE nimmt zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit mit vier Dokumentarfilmen verschiedene Facetten der amerikanischen Geschichte unter die Lupe – angefangen beim Revolutionskrieg bis hin zum modernen Amerika. Neben Geschichtsbildern und Mythen legt die Reihe einen starken Fokus auf aktuelle politische Brüche, die sich unter Präsident Trump sogar noch verschärft haben. Interessanterweise spalten sich auch in den Reportagen Erwartungen und Ängste: Während konservative Regionen in Trumps Wirtschaftsideen Hoffnung sehen, überwiegen in liberalen Kreisen Skepsis und Sorge – so spiegeln die Filme sehr anschaulich die realen Spaltungen im Land. Weitere Details aus aktuellen Medien: Nach Recherchen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bleibt die US-Gesellschaft auch zum Jubiläumsjahr extrem polarisiert; kulturelle Konfliktlinien und das Erbe von Trump sorgen für Nervosität und mitunter wachsende Protestbewegungen. "Die Zeit" hebt hervor, dass das Jubiläum nicht nur Anlass für Feiern, sondern auch für kritische Reflexion ist – viele Initiativen fordern eine konfrontative Auseinandersetzung mit Rassismus, Kolonialismus und Demokratieverlust. Auf "dw.com" wird ergänzt, dass die globale Beobachtung auf die USA im Jubiläumsjahr besonders intensiv ausfällt: Internationale Stimmen erwarten mehr gesellschaftliche Selbstprüfung und einen stärkeren Fokus auf Menschenrechte.