Kreß fordert eine schnelle und entschlossene Befassung des UN-Sicherheitsrates mit der prekären Menschenrechtslage im Iran, insbesondere im Hinblick auf die Gefahr, dass das Regime gewaltsam gegen friedliche Proteste vorgeht. Er warnt dabei ausdrücklich vor dem Dilemma, das entstehen könnte, wenn die internationale Gemeinschaft hier passiv bleibt – was im Extremfall eine humanitäre Intervention erforderlich mache. Zudem kritisiert er scharf den amerikanischen Umgang mit dem Völkerrecht im Fall Venezuela, da dieses Verhalten die Grundlagen des internationalen Rechts gefährde. In den letzten 24 Stunden berichten zahlreiche Medien, dass die iranische Regierung erneut Protestbewegungen im Keim zu ersticken sucht, während westliche Staaten die politischen Freiheitsrechte anmahnen. Laut aktuellen UN-Dokumenten verschärft sich die Menschenrechtssituation in mehreren Landesteilen; sowohl unabhängige Beobachter als auch Amnesty International berichten von massivem Vorgehen gegen Demonstrierende. Es bleibt ungewiss, ob der Sicherheitsrat konkrete Schritte beschließen wird, da insbesondere Russland und China eine Intervention bislang ablehnen.
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