In ihrem Appell zum Weltnichtraucher-Tag fordern die Asklepios Kliniken die Politik dazu auf, aus der zunehmenden Zahl rauchender Jugendlicher und den weiterhin alarmierenden Statistiken zu Lungenkrebs endlich Konsequenzen zu ziehen – mit Maßnahmen, die von konsequenter Prävention bis hin zu systematischen Programmen zum Rauchstopp reichen. Aktuelle Entwicklungen in Europa zeigen: Während Länder wie Großbritannien mit umfassenden Tabakkontrollstrategien Erfolge verbuchen, nimmt in Deutschland der Anteil rauchender Heranwachsender rapide zu, wobei laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit von 2021 auf 2025 ein Zuwachs um 60 Prozent zu beobachten ist. Die Kliniken weisen auf eine besorgniserregende Entwicklung bei Frauen hin, die inzwischen häufiger an Lungenkrebs sterben als an Brustkrebs, und verweisen auf einen breiten Konsens unter Fachgesellschaften, Tabakkontrolle endlich zur echten Priorität zu machen. Weitere aktuelle Entwicklungen aus zusätzlichen Quellen zeigen, dass laut einer internationalen WHO-Studie Europas Jugend weiterhin am meisten raucht und Experten warnen, dass die steigende Beliebtheit von E-Zigaretten und Vapes das Präventionsproblem verkompliziert – diese Aspekte werden in der öffentlichen Debatte bislang zu wenig beachtet (Quelle: [taz.de](https://www.taz.de)). Parallel beschäftigt sich die Politik mit Verschärfungen beim Jugendschutz vor allem rund um neue Nikotinprodukte und digitale Werbung ([spiegel.de](https://www.spiegel.de)), während Präventionsinitiativen weiterhin unterfinanziert bleiben und Sozialverbände hier politischen Nachholbedarf sehen ([zeit.de](https://www.zeit.de)).