Es ist nicht bloß eine Dienstleistung, es ist eine Erfahrung, die im Juni und September wieder besondere Bedeutung auf der Insel Rab findet: Lichtblick öffnet die Saison für Seebestattungen. Dabei können Angehörige wählen, ob sie diesen Schritt lieber anonym oder gemeinsam mit einer kleinen, vertrauten Runde gehen – im Fokus steht jedoch immer echte, greifbare Begleitung. Ausgerechnet Jörg Bauer, der Kopf hinter diesem Angebot, steht nicht nur als Name auf einem Werbeprospekt, sondern reist persönlich an, hat Zeit im Gepäck und bringt eine Offenheit mit, die man selten findet. Irgendwie spürt man, hier wird niemand durchgeschleust.
Was vielen vielleicht wie ein ferner, fast mythischer Abschied erscheinen mag, ist in Wahrheit bodenständiges Handwerk gepaart mit feiner Empathie. Die Seebestattung in der Adria – sie bedeutet mehr als ein Umweltetikett oder eine Stilfrage. Weit draußen, an einem Punkt, der sich irgendwo zwischen Wasser, Wolken und leisen Wellen verliert, verschwimmt die Welt der Routinen – und macht Platz für echte Augenblicke. Reden wäre möglich, schweigen erlaubt, oft passiert beides.
Interessant: Bei Lichtblick geht es nicht um einen reibungslosen Ablauf im Hintergrund, sondern um bewusste Nähe zum Menschen. Wortwörtlich einen Tag lang auf dem Boot, direkt dabei, statt bloßer Abwicklung. Wer als Außenstehender denkt, Bestattungen laufen immer irgendwie gleich – hier wird man eines Besseren belehrt. Das Meer bekommt einen eigenen Klang für jeden von uns.
Auch Bestatterkollegen lädt Lichtblick ausdrücklich zur Zusammenarbeit ein: Wer einen verlässlichen Partner auf Rab sucht, der nicht schematisch abwickelt, sondern wirklich hält, was er verspricht, kann sich melden. Die Plätze sind allerdings begrenzt, was irgendwo zeigt: Wertschätzung kennt kein Fließband. Weitere Details, Abläufe und Möglichkeiten finden Interessierte auf der Lichtblick-Website.
Und was ist eigentlich Lichtblick selbst? Mit Ansätzen abseits der Norm, einer Prise Rebell in der Seele und jeder Menge Engagement für die ganz verschiedenen Rhythmen des Abschieds setzt das kleine österreichische Unternehmen Zeichen. Zwischen all den Konventionen bleibt da Platz für Hoffnung und leise Aufbrüche. Was am Schluss zählt? Wer geht, bleibt verbunden.
Lichtblick setzt mit persönlicher Begleitung und Transparenz neue Maßstäbe bei Seebestattungen auf der Adria, insbesondere auf Rab. Die Kombination aus individueller Trauergestaltung, rechtssicherer Abwicklung und echter Empathie verschafft dem Angebot einen besonderen Stellenwert. Das Interesse an Seebestattungen nimmt übrigens europaweit zu, da sie sowohl ökologische Aspekte als auch eine emotionale Nähe zum Element Wasser verbinden – ein Trend, der sich auch in aktuellen Berichten auf deutschen und internationalen Nachrichtenportalen widerspiegelt.
(Ergänzte Recherche):
- Die Zahl der Seebestattungen steigt laut Bestatterverbänden kontinuierlich, nicht nur wegen wachsendem Umweltbewusstsein, sondern auch, weil Angehörige zunehmend nach einzigartigen Abschiedsformen suchen.
- In Kroatien gelten seit 2023 neue Regelungen zur Ascheverbringung ins Meer, die Abschiede im Kreise der Familie einfacher machen und dabei durch klare Verwaltungswege rechtlich absichern.
- Experten beobachten, dass der persönliche Charakter solcher Zeremonien – wie ihn Lichtblick betont – für viele Hinterbliebene ein entscheidendes Kriterium ist, sich für die See zu entscheiden.