Wenn ich ehrlich bin: Diese Mischung aus Alltag und Ereignis, wie sie an diesem Nachmittag in der Arche herrscht, ist schwer zu beschreiben. Da sitzen Jungs und Mädchen, ringen mit Hausaufgaben oder witzeln am Kicker – und plötzlich steht da das Team von Omaze. Sie schauen zu, fragen nach, lauschen kleinen und großen Sorgen.
Collien, gerade zwölf, schwellt die Brust vor Stolz, als er den Gästen zeigt, wo hier was läuft. 'Immer im Fernsehen, aber jetzt echt!,' sagt er – und ich weiß nicht, ob er das Grinsen unterdrücken konnte. Für die Arche ist das mehr als ein Schaubesuch. Omaze sichert 500.000 Euro fest zu, unabhängig davon, wie viele Lose für das spektakuläre Penthouse in Friedrichshain letztlich verkauft werden. Ich muss schmunzeln: Normalerweise fließt Unterstützung eher still, aber hier spürt man sie richtig. Uli Hauser, der sich seit Jahrzehnten für die Arche starkmacht, bringt es trocken auf den Punkt: Mehr Lose – mehr Hilfe.
Was echte Verbundenheit heißt, blitzt auf, als ein schüchterner Junge Max aus dem Omaze-Team fragt, ob er Mathe kann. Eine Stunde später – Hausaufgaben gemeistert, Arche-Dollar verdient (die lassen sich hier gegen gebrauchte, aber geliebte Spielsachen oder Kleidung tauschen). Beim Gehen sagt ein Arche-Mitarbeiter trocken: 'So sieht Wirkung aus.'
500.000 Euro: Eine Zahl, die auf einmal kleine Geschichten ermöglicht. Über 110.000 Mittagessen könnten davon serviert werden – Mittagstische, an denen nicht selten mehr als nur Hunger gestillt wird. Mirja Schole, die die Arche Friedrichshain leitet, weiß: 'Gemeinsames Essen hat hier Familiensinn.' Das ist keine Floskel. Wer lange dabei ist – wie Safa, jetzt volljährig – erklärt: 'Nach allem, was ich erlebt habe, gibt mir die Arche ein Gefühl von Sicherheit. Ich will zurückgeben – als Ärztin, am liebsten sogar hier.'
Rein faktisch erreicht die Arche bundesweit mehr als 10.000 junge Menschen an 35 Orten. 400 Sozialpädagogen unterstützen, fördern, begleiten – nicht für die große Bühne, sondern für das, was zählt: Beziehungen und Mut wachsen lassen. Der Staat? Weitgehend abwesend. Unterstützung wie die von Omaze ist daher kaum überzubewerten. Vielleicht ist der Effekt schwer zu messen, aber für jeden Einzelnen fühlt er sich ganz konkret an. (Und ja, Lose für das Penthouse kann man noch bis 22. Februar 2026 ordern – mit Glück zur neuen Bleibe, mit Sicherheit als Hilfe für die Arche).
Kontakt: i.groemminger@wmp-ag.de
Der Besuch von Omaze in der Arche Berlin bringt nicht nur symbolische Aufmerksamkeit, sondern mit einer garantierten Spende von 500.000 Euro die Möglichkeit, Tausenden Kindern praktische Unterstützung zu bieten. Die Arche ist dabei viel mehr als nur ein Ort zum Essen oder Lernen: Für viele Kinder ersetzt sie ein Stück Familie und bildet Halt in schwierigen Lebensphasen. Mit der Spende finanziert die Arche über 110.000 warme Mahlzeiten und stärkt so emotionale, wie auch ganz alltägliche Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen – oft mit langfristiger Wirkung auf deren Lebenswege.
Weitere aktuelle Entwicklungen zeigen, dass soziale Organisationen in Berlin und bundesweit derzeit verstärkt auf Spenden angewiesen sind, da die staatliche Förderung nicht überall ausreicht. Insbesondere die Inflation trifft die Budgets sozialer Träger, wodurch Organisationen wie die Arche und viele andere zunehmend auf private Initiativen und Partnerschaften zurückgreifen müssen. Zugleich betonen Medienberichte, dass solche gezielten Spendenaktionen nicht nur finanzielle Lücken füllen, sondern auch Öffentlichkeit schaffen – was für die Anerkennung sozialer Arbeit enorm wertvoll ist.