Dachau – mehr als Provinz
Wer an Hotspots der deutschen Digitalwirtschaft denkt, meint selten Dachau. Genau das macht die Geschichte der 'Good News Company' so ungewöhnlich: Statt Klischees von Startup-Hubs stehen hier solide Außenfassaden, und drinnen wächst eine Social-Media-Agentur, die leise, aber effektiv ihren Einflussbereich ausdehnt. Die Köpfe dahinter, Jens Meurer und Ante Pavic, wissen genau, was sie tun – und tun es anders als viele Marktgrößen.
Kundenvielfalt, kleiner Standort
Ob Bosch, Airbus, Lidl oder Bundesbehörden: Von Dachau aus betreut das Team ein Sammelsurium von Auftraggebern, denen vor allem eines gemein ist – die Not, junge Menschen auf neuen Wegen zu erreichen. Die alten Poster am Schwarzen Brett oder große Messestände? Reichen nicht mehr. Über 60 Hochschulen aus ganz Deutschland mischen ebenso mit, darunter Prestige-Adressen aus der Schweiz.
Wurzeln im Messewesen, Sprung ins Digitale
Jens Meurer, einst selbst im Messe- und Anzeigengewerbe, wurde zu 'Mr. Karriere' im Insta- und TikTok-Format. Was oft wie Influencer-Show wirkt, steckt eigentlich voller ausgefeiltem Konzept: Redaktionelle Planung trifft auf Reichweiten-Kalkül und Performance-Marketing. Der Clou: Die Jugendlichen sind längst nicht mehr auf der Suche – sie werden schon auf Social Media geködert.
Aufmerksamkeit vor Bewerbung
Ante Pavic, Creative Director, bringt es auf einen analytischen Punkt: Wer nicht früh Aufmerksamkeit erregt, bekommt später gar keine Bewerbung. Die altmodische Stellenausschreibung? Unter der Gen Z selten ein Grund zum Klicken. Die Arbeit der Agentur setzt deshalb zum Teil schon an, bevor überhaupt jemand an einen Karriereweg denkt.
Im Jahr 2025 stehen mehr als 1.000 Videos plus regelmäßige Reichweiten-Hits mit den Formaten 'Mr. Karriere', 'Ms. Karriere' und 'Mr. Bewerbung' auf der Haben-Seite. Zusammengerechnet folgen den Kanälen über 365.000 User, jeder Clip erzielt im Schnitt 80.000 Klicks – Tendenz steigend.
Echtheit schlägt Hochglanz
Wichtiger als polierte Werbebotschaften ist hier der Ton: Die Agentur setzt auf Realität, statt Motivationssprüche. Was ein Beruf wirklich bedeutet, wie ein Studium alltagsnah aussieht – das sind die Fragen, die sie beantworten. Orientierung bieten statt bloßer Reklame, sagt Meurer. Das lockt Vertrauen – und bringt am Ende die Klicks.
Zu den Inhalten kommt das Feintuning: Organische Reichweite ergänzt durch gezielte Ads, alles exakt gemessen auf TikTok und Insta ausgespielt, um messbaren Einfluss auf Bewerberzahlen zu nehmen.
Wer steckt dahinter?
Good News Company: Kreative Agentur aus Dachau mit Fokus auf social-media-getriebenes Recruiting, Karriereformate und digitale Strategien für Hochschulen, Arbeitgeber und Institutionen.
Kontakt: Jens Meurer jens@goodnewscompany.de
www.goodnewscompany.de
Quelle: Eigene Darstellung nach Material der GNC Sales Jens Meurer / Originalmeldung
Die Dachauer Agentur Good News Company zeigt, dass Recruiting nicht von Hochglanz-Metropolen abhängt. Während in Deutschland der Kampf um junge Talente teils hilflos geführt wird, entwickeln Ante Pavic und Jens Meurer Social-Media-Kampagnen, die echtes Interesse wecken – und zwar dort, wo junge Leute wirklich unterwegs sind. Ihr nachhaltiger Erfolg basiert auf zwei Ebenen: authentische Storys, die das Leben echter Berufsanfänger zeigen, und datengestütztes Feintuning bei der Ansprache. Inzwischen verlassen sich Top-Konzerne, Bundesbehörden und Hochschulen auf das Know-how aus Oberbayern, um Nachwuchs zu sichern – und sparen sich dafür teure Umwege. Deutschlandweit schlagen Unternehmen inzwischen laut mehreren Medien auf innovative Recruiting-Konzepte um, weil die Kandidatensuche besonders in technischen Berufen immer schwieriger wird. Digitalisierung und Social Media nehmen dabei den Platz klassischer Personalmesse-Kampagnen ein, wie etwa bei der Polizei Hamburg, die mit TikTok-Videos und modernen Plattformen Erfolge verbucht (Quelle: [Spiegel.de](https://www.spiegel.de)). Auch die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass etliche Hochschulen und Behörden in Videoformate investieren, um Studienabbrecher oder wechselwillige Azubis frühzeitig digital anzusprechen (Quelle: [Sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Daneben warnt die FAZ, dass trotz vieler digitaler Projekte die direkte Ansprache – etwa Praktika oder persönliche Social-Media-Dialoge – weiterhin unerlässlich für nachhaltige Mitarbeitergewinnung bleibt (Quelle: [FAZ.net](https://www.faz.net)).