Community wächst mit – und stellt neue Fragen
Im Frühling 2022 brachte Jens Meurer den TikTok-Kanal ‚Mr. Karriere‘ an den Start. Zunächst lag der Fokus auf Ausbildungsberufen und Bachelor-Studiengängen, die er mit lässigen, oft überraschend ehrlichen Einblicken für junge Leute greifbar machte. Die wachsende Online-Gemeinde – inzwischen weit über 230.000 Follower auf TikTok und Instagram – brachte jedoch im Lauf der Zeit eine neue Fragestellung mit: Die einstigen Abiturienten sind mittlerweile fast fertig mit dem Bachelor und fragen nach Orientierung für den nächsten akademischen Schritt, dem Master.
Masterwahl: Scrollen, statt Infoabend
Dabei ist das problematisch Unkonkrete der Masterphase typisch. Viele fühlen sich überfordert mit der Vielzahl an Angeboten, die Zeit drängt, und die Uni-Homepages liefern nur bedingt Klarheit. Statt sich auf Hochschul-Marketing oder Infomaterialien zu verlassen, wenden sich Studierende zunehmend an Social-Media-Angebote, wo sie in simpler Sprache und lockerem Ton Entscheidungshilfen bekommen. Von außen mag das oberflächlich wirken, doch der Einfluss der Plattformen auf Studienentscheidungen ist messbar.
Jens Meurer erklärt: 'Viele wissen genau, was sie können, aber nicht, wie sie den passenden Master-Studiengang aus dem Wust an Möglichkeiten herausfiltern sollen.' Gerade dort liege ein großer Bedarf an Übersetzung komplexer Infos in zugängliche Kommunikationsformen.
Kampagnen, die ankommen
Seit dem Herbst 2025 steht „Mr. Karriere“ explizit auch für Masterthemen zur Verfügung. In Kooperation mit mehreren Universitäten – etwa der Andrássy Universität Budapest oder der ESCP Business School – wurden Videoclips produziert, die zum Teil Hunderttausende an Views generierten. Einige Resultate: Über 500.000 Videoaufrufe und etwa 1.500 weitergeleitete Studierende direkt auf Info-Seiten der beworbenen Masterangebote.
Zwischen Übersetzer und Scout – Influencer im Hochschulmarketing
Die wachsende Bedeutung von Karriere-Influencern liegt nicht bloß in Reichweite, sondern ihrem Talent, trockene Studieninfos in alltagsnahe Sprache und situationsgerechte Formate zu bringen. Genau das fehlt klassischen Marketingansätzen häufig. Social-Media-Stars wie 'Mr. Karriere' sind damit so eine Art Brücke zwischen Hochschule und Lebensrealität der Generation Z.
Neue Wege für Hochschulen
Für Universitäten bedeuten solche Partnerschaften: Sie erreichen Studierende auf Kanälen, die sie sonst vielleicht gar nicht bedienen, und können besonders spezialisierte oder internationale Programme gezielt in Szene setzen – und das sehr viel direkter als über klassische Werbung. Besonders spannend ist dabei, dass Erfolge messbar sind: Klicks, Interaktionen, Weiterleitungen lassen sich nachvollziehen.
Fazit? Studienmarketing hört nicht beim Bachelor auf – die eigentlich entscheidende Phase, der Master, spielt sich längst online und auf Social Media ab. Wer die junge Zielgruppe hier begleitet, verschafft sich deutliche Vorteile.
Zur Agentur
Die Good News Company mit Sitz bei München mischt seit Jahren das Social-Media-Marketing bei Ausbildung und Studium auf. Mit Formaten wie „Mr. Karriere“, „Ms. Karriere“ oder „Mr. Bewerbung“ erreicht sie tagtäglich große Mengen junger Menschen und hat mittlerweile ein treues Netzwerk aufgebaut.
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Jens Meurer
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Das Phänomen von Karriere-Influencern wie „Mr. Karriere“ prägt inzwischen zunehmend die Phase nach dem Bachelorabschluss: Viele Studierende nutzen Social Media nicht nur zur allgemeinen Berufsorientierung, sondern suchen mittlerweile gezielt nach authentischen, verständlichen Infos zu Master-Angeboten. Datenauswertungen und Artikel belegen, dass Social Media-Kampagnen konkret messbare Reichweiten und gezielte Studierenden-Leads für die Hochschulen erzielen – ein Trend, der durch Kooperationen mit Hochschulen weiter zunimmt. Darüber hinaus warnen manche Medien und Branchenbeobachter vor einer potentiellen Oberflächlichkeit digitaler Beratung, insbesondere weil Algorithmen Trends und Sichtbarkeit beeinflussen – die Debatte um Chancen und Risiken hält an.