Hallo zusammen,
die BDZ (Zoll- und Finanzgewerkschaft) und der BVTE (Branchenverband Tabakwirtschaft und neue Produkte) möchten Sie zur Teilnahme an einer ungewöhnlich brisanten Pressekonferenz bitten:
Wann? Dienstag, den 10. März 2026 | 11 Uhr
Wo? Haus der Bundespressekonferenz, Raum 4, Berlin, Schiffbauerdamm/Ecke Reinhardtstraße.
Thema: "Verbot = Schwarzmarkt? Wie Deutschland bei der Kontrolle illegaler Tabak- und Nikotinprodukte ins Hintertreffen gerät."
Es steckt Sprengkraft drin: Immer mehr Tabak- und Nikotinprodukte tauchen auf dem inoffiziellen Markt auf. Der Zoll sieht sich zunehmend überfordert. Vor allem Onlineplattformen wirken wie eine Parallelwelt abseits der Kontrolle. Die Folgen? Milliarden bleiben beim Fiskus liegen, Jugendliche werden schlechter geschützt, dem Rechtsstaat rutschen die Zügel aus der Hand – und die Leute am Zoll ächzen hörbar.
Im Zentrum stehen aktuelle Einsichten aus erster Hand: Praktische Erfahrungen und neues Datenmaterial zu Nikotinbeuteln und anderen "innovativen" Produkten – allesamt inzwischen zum Großteil Grauzone oder dort, wo das Gesetz längst machtlos wirkt.
Nach den Auftaktworten stehen die Sprecher offen Rede und Antwort. Wer will, kann auch remote per Livestream dran bleiben.
Wen trifft man?
Details zu Anmeldung und Akkreditierung: Bitte bis 6. März 2026 per Mail an presse@bvte.de melden, Redaktion, Medium und Kontaktdaten nicht vergessen.
Fragen im Vorfeld? Einfach entweder an den BVTE (Jan Mücke, Hauptgeschäftsführer) oder an die BDZ (Felix Schirner, Pressesprecher) richten. Die nötigen Kontaktdaten finden sich unten im Text. Live-Stream inklusive!
Mehr zum Thema unter: www.bvte.de und bdz.eu
Ursprünglicher Hinweis: Meldung bereitgestellt durch den BVTE via news aktuell
Die Veranstaltung rückt die alarmierende Zunahme illegaler Tabak- und Nikotinwaren in den Fokus. Hintergründe sind explodierende Online-Angebote, entgangene Steuermilliarden und die Überlastung der Behörden, insbesondere des Zolls, der kaum noch mithalten kann. Verschärfte gesetzliche Verbote haben oft ungewollte Nebenwirkungen – sie treiben Konsumenten und Anbieter auf dunkle Märkte, wie aktuelle Studien und die Erfahrungen aus der Praxis zeigen. Laut Zahlen steigen beispielsweise die Beschlagnahmungen bei Tabakprodukten stetig, wobei gleichzeitig immer raffiniertere Schmuggelmethoden entdeckt werden. Hinzu kommen große Unsicherheiten im Jugend- und Verbraucherschutz, da illegale Produkte häufig Fälschungen ohne Qualitätskontrolle sind. Politisch wird daher inzwischen die Wirksamkeit von Verboten grundsätzlich infrage gestellt; der Fokus verschiebt sich bei Experten hin zur pragmatischen Regulierung (z.B. mit klaren Alterskontrollen und strengen Auflagen) statt Totalverboten. Besonders in Großstädten wie Berlin und Hamburg greifen immer mehr Konsumenten auf Onlineanbieter zurück – nicht selten landen sie unbeabsichtigt auf Seiten im nicht regulierten Ausland, wo keinerlei Kontrollen greifen. Parallel kritisieren Sozialverbände, dass Jugendschutz im Netz oft ein leeres Versprechen bleibt. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen aus dem deutschsprachigen Nachrichtenraum haben mehrere Medien in den letzten 48 Stunden berichtet, dass EU-weit über strengere Regeln zur Eindämmung illegaler Tabakprodukte diskutiert wird. Neue Vorschläge sehen eine gemeinsame digitale Rückverfolgbarkeit vor, die für mehr Transparenz im Handel sorgen soll. Einige Länder fordern zudem verschärfte Strafen für Händler, die gezielt illegale Mischungen oder Fälschungen in Umlauf bringen.