Wohin steuert das transatlantische Wirtschaftsverhältnis? Das aktuelle Gerangel um den Zoll-Deal zwischen der Europäischen Union und den USA sorgt hinter den Kulissen für Unruhe. Genau genommen hängt alles seit dem jüngsten Urteil des US-Supreme-Court am seidenen Faden: Das Gremium untersagte Ex-Präsident Trump ja, sich auf ein spezielles Notstandsgesetz bei der Einführung von Zöllen zu stützen. Noch ist völlig offen, wie sich das auf das im Sommer errungene Abkommen auswirkt – die Unsicherheit zieht sich durch sämtliche Gremien. Im Europaparlament liegt die Arbeit am Vertrag vorerst auf Eis. Gleichzeitig fordert die EU-Kommission in Brüssel von der US-Regierung eine möglichst rasche Erklärung: Wie geht es weiter, was bedeutet das Urteil wirklich für den Handelsvertrag? Bis Antworten kommen, bleibt alles in der Schwebe. Ehrlich gesagt, wirkt das wie ein klassisches Beispiel für politisches Schach – viel Bewegung in den Figuren, aber keiner weiß, ob am Ende wirklich matt gesetzt wird.
Der transatlantische Handel steht durch das Urteil des US-Supreme-Court vor neuen Unsicherheiten – insbesondere das jüngste Zollabkommen zwischen EU und USA ist betroffen, zumal noch unklar ist, wie die Trump-Entscheidung rechtlich und politisch weiterwirkt. Die EU forciert Klärung und drängt auf neue Verhandlungen, wobei der Ausgang offen ist: Wieder einmal zeigt sich, dass internationale Handelsbeziehungen fragile Konstrukte sind – schon eine gerichtliche Weichenstellung kann alles kippen. Laut aktuellen Berichten aus der Wirtschaft könnte der Streit um Zölle und politische Manöver zu einer längeren Phase der Unvorhersehbarkeit führen, für Exporteure und Importeure auf beiden Seiten des Atlantik eine echte Herausforderung.