Die Kommission zur digitalen Sicherheit für Kinder schlägt der deutschen Familienministerin vor, entweder mit einer strikten Altersgrenze und klar aufgefächerten Jugendschutzstufen Social Media einzuschränken oder mit einer risikobasierten, flexibleren Regulierung direkt auf Funktionen einzelner Plattformen zu zielen. Dabei bleibt offen, wie realistisch strenge nationale Regeln in einer globalisierten Internetwelt überhaupt durchgesetzt werden können, vor allem angesichts der bestehenden Vorgaben des Digital Services Act. Kritisierend stellen die Expert:innen fest, dass Einzellösungen national scharfe Klingen haben, aber international oft eher stumpf sind, was den Schutz von Minderjährigen im Netz zu einer echten europäischen Gemeinschaftsaufgabe macht. Aktuelle Recherchen zeigen, dass europaweit ähnliche Debatten laufen, etwa in Frankreich und Großbritannien. Die Diskussionen fokussieren sich zunehmend auf die praktische Umsetzbarkeit technischer Schutzmaßnahmen, wobei insbesondere Altersverifikationen sowohl bei Datenschutz als auch technischer Machbarkeit kontrovers sind. In den letzten 48 Stunden haben mehrere Medien unter anderem über die rechtlichen Unsicherheiten und die Forderung nach verpflichtenden Standards für alle Plattformen berichtet, vor allem um Jugendschutz nicht an nationale Grenzen scheitern zu lassen.
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