Mit dem Start der zweiten Stufe des Gaza-Plans verfolgen die USA ein Konzept, das nicht nur politische, sondern auch ethische und praktische Herausforderungen offenbart. Die Einrichtung einer technokratischen Übergangsregierung und die vollständige Entmilitarisierung stehen theoretisch zwar für Stabilisierung, lösen aber in der Praxis bislang kaum die akute humanitäre Not. Das Grundmisstrauen auf allen Seiten bleibt spürbar, wie Berichte von der Süddeutschen Zeitung oder der FAZ zeigen, die auf die schleppende Versorgung der Bevölkerung und die fortgesetzte Unsicherheit vor Ort hinweisen. Neuere Informationen von DW und anderen Quellen berichten, dass Waffenstillstände in ähnlichen Konstellationen oft von kurzfristigem Nutzen sind, aber selten zu echten Lösungen führen – Experten fordern daher deutlich mehr Druck auf beide Konfliktparteien sowie die Einbeziehung unabhängiger Vermittler. Die Rolle der internationalen Gemeinschaft wird dagegen ambivalent bewertet: Während die USA weiterhin als Taktgeber auftreten, wächst die Erwartung, Europa und die Vereinten Nationen sollten mehr Verantwortung für humanitäre Lösungen im Gazastreifen übernehmen.
heute 18:23 Uhr