Die geplante Reise mehrerer AfD-Abgeordneter in die USA sorgt aktuell für Diskussionen rund um die Finanzierung aus öffentlichen Haushalten und die Höhe der Aufwendungen. Während die AfD-Bundestagsfraktion offiziell 57.000 Euro für den Trip freigibt, könnten sich zusätzliche Kosten aus den Ländern – etwa Sachsen-Anhalt – auf ähnlich hohe Summen belaufen. Die Bundestagsverwaltung bestätigte, dass die Reise aus Fraktionsmitteln finanziert werde; die tatsächlichen Endbeträge bleiben allerdings ungewiss, da erst mit Einreichung aller jeweiligen Belege endgültige Klarheit herrscht. Ergänzend dazu wurde in verschiedenen Medien (u.a. Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und taz) zuletzt verstärkt auf eine zunehmende Internationalisierung und Vernetzung der AfD hingewiesen – samt Kontroversen um deren Wirkung auf das politische Klima in Deutschland. Überdies zeigt ein Blick auf die jüngsten Debatten um Fraktionsreisen, dass die Kontrolle von Parlamentsausgaben immer öfter in der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass bereits mehrfach Reisen deutscher Abgeordneter – parteiübergreifend – mit erheblichem finanziellen und politischen Aufwand verbunden waren.
10.12.25 19:38 Uhr