„Zölle feiern ein unerfreuliches Comeback. Das bringt der Weltwirtschaft wenig und verteuert letztlich das Leben für die Leute“, gibt Leif-Erik Holm vom wirtschaftspolitischen Kreis der AfD-Bundestagsfraktion zu bedenken – seine Worte gegenüber dem 'Handelsblatt' sind deutlich. Besonders für eine exportabhängige Nation wie Deutschland sei ein hindernisfreier internationaler Warenaustausch praktisch überlebenswichtig.
Mit Blick auf das Weltwirtschaftsforum in Davos hoffe Holm, dass endlich wieder mehr über Wege zur Handelserleichterung gesprochen werde. Grund zur Hoffnung: Präsident Trump reist mit einer auffällig großen US-Delegation an – das signalisiere Gesprächsbereitschaft, sagt Holm, obwohl die Zeichen global erneut auf Abschottung stehen. „Protektionismus ist wieder salonfähig – fatal!“, platzt es ihm heraus.
Auffällig bleibt: Die AfD scheint sich inzwischen mehr für freie Märkte und internationalen Dialog zu öffnen. Aber so ganz konsequent ist das Bild nicht – eine wirklich stimmige außenpolitische Linie fehlt bislang.
Abschließend: Trump hat sich nicht nur mit Zolldrohungen gegen Staaten, die seine Grönland-Strategie nicht teilen, ins Rampenlicht gerückt. Er beharrt unverdrossen auf den US-Anspruch auf die arktische Insel und deutet sogar an, militärische Maßnahmen seien nicht vom Tisch. Ein politisches Pathos, das schwindlig macht.
Die AfD, vertreten durch Leif-Erik Holm, distanziert sich überraschend deutlich von Trumps harter Zollpolitik, die international und vor allem für die deutsche Exportwirtschaft als schädlich betrachtet wird. Holm spricht sich für offene Märkte und gegen eine Rückkehr von Handelsbarrieren aus und setzt auf Gespräche beim Weltwirtschaftsforum in Davos, wo Präsident Trump mit der bisher größten US-Delegation erwartet wird. Jüngste Entwicklungen zur US-Politik gegenüber Grönland verstärken die Spannungen zwischen amerikanischem Unilateralismus und globalem Wirtschaftsaustausch.
Neuere Recherchen zeigen: In aktuellen Leitartikeln wird die Spaltung zwischen USA und Europa durch Protektionismus, aber auch die widersprüchliche Haltung in der deutschen Politik intensiv diskutiert. Besonders im Fokus steht die Unsicherheit, wie sich Trumps Zolldrohungen mittelfristig auf deutsche Industrie und Arbeitsmarkt auswirken. Zudem beleuchten Experten die wiederkehrende Frage, inwieweit sich Oppositionsparteien wie die AfD in internationalen Fragen neu positionieren, ohne sich klar außenpolitisch festzulegen.