Der Preis würdigt nach Angaben der Organisatoren nicht nur Draghis zentrale Rolle bei der Rettung der europäischen Einheitswährung in schwierigen Zeiten, sondern auch seinen politischen Einfluss in Italien während der jüngsten Krisenjahre. Besonders hervorgehoben wird Draghis Engagement, wegweisende Visionen für die Zukunft Europas zu entwickeln – im Großen wie auch im Detail. Die Auszeichnung sei, so das Direktorium, ein bewusster Appell: Europa dürfe sich nicht zurücklehnen, sondern müsse wirtschaftliche Kraft zurückgewinnen, um handlungsfähig zu bleiben. Die feierliche Preisvergabe findet am 14. Mai 2026 im festlichen Krönungssaal des historischen Rathauses zu Aachen statt – eine Location, die Symbol für die Einheit des Kontinents sein soll. Seit 1950 bekommen Menschen aus Politik, Wissenschaft oder Gesellschaft diesen Preis, benannt nach Karl dem Großen – einem, der schon zu Lebzeiten als Baumeister eines vereinten Europas galt. Interessanterweise war es gerade Draghis unnachgiebige Art, die für manche irritierend und für andere inspirierend wirkte – gleichwohl bleibt sein Einfluss auf Europa unbestritten.
Mario Draghi erhält 2026 den Karlspreis, weil er maßgeblich zur Rettung des Euros beitrug, seinem Heimatland Italien in der Krise half und mit Blick auf die Zukunft neue Ideen für Europa entwickelt. Die Preisverleihung soll ein Signal sein, dass Europa seine ökonomische Stärke wieder stärken muss, um international unabhängig und zukunftsfähig zu bleiben. In den Medien wird die Ehrung als richtungsweisend bewertet, denn Draghis politisches Wirken – besonders in einer Zeit wachsender Unsicherheiten auf dem Kontinent – spiegelt die Herausforderungen und Chancen Europas wider.
Aktuelle Recherchen zeigen, dass Draghis Zukunftsagenda für Europa besonders im Kontext globaler Unsicherheiten wie geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit relevant ist. Unter seiner Führung wurde die EZB für viele zum Symbol europäischen Zusammenhalts, besonders während der Eurokrise ab 2010. Gegenwärtig wird Draghis Rolle in Debatten über strategische Autonomie und Innovation betont, die als zentrale Elemente einer nachhaltigen europäischen Zukunft gelten.