Bärbel Bas, die deutsche Arbeitsministerin, fordert, dass Unternehmen, die mit Künstlicher Intelligenz enorme Gewinne einfahren, eine stärkere finanzielle Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen – durch eine Digitalsteuer. Sie hatte erst vor Kurzem auf einem öffentlichen Forum in Düsseldorf darauf hingewiesen, wie sehr die Digitalisierung den Arbeitsmarkt durchwühlt: während einige Jobs verschwinden, gewinnen andere, etwa im Handwerk, an Bedeutung. Neuere Debatten in Politik und Wirtschaft greifen zudem auf, dass internationale Digitalsteuer-Pläne auf EU- und OECD-Ebene ins Stocken geraten – während Tech-Giganten weiter boomende Umsätze verbuchen, hakt es bei konkreter Besteuerung noch immer. Ergänzend dazu gab es in den letzten Tagen weitere Kommentare, wonach KI maßgeblich neue Ungleichheiten und Verteilungskonflikte schaffen könnte. Unternehmen wie Google oder Microsoft erzielen gigantische Ausschüttungen auf Basis künftiger KI-Produkte, während die breite Bevölkerung vom Wandel hitziger oder gar verunsichernder Debatten überrollt wird.