ARD SommerKino 2026: Sieben besondere Filme ab 13. Juli – Kino auf dem Wohnzimmer-Sofa

München – Sommerzeit, Leinwandzeit! Ab 13. Juli bringt das ARD SommerKino wieder herausragende nationale und internationale Filme ins Wohnzimmer – immer montags zur Prime-Time, vereinzelt auch freitags später am Abend. Ob berührende Dramen oder spritzige Komödien: Hier ist für alle etwas dabei.

heute 13:00 Uhr | 4 mal gelesen

Gleich der erste Film am 13. Juli 2026 sorgt für Gespräche: 'Wochenendrebellen' basiert auf einer wahren Vater-Sohn-Geschichte, die mitten ins Herz trifft – Florian David Fitz und Cecilio Andresen nehmen uns mit in die intensive Suche nach Zugehörigkeit und Lieblingsverein. Aylin Tezel und Joachim Król glänzen in wichtigen Nebenrollen und steuern eigene, manchmal melancholische Töne bei. Eine Woche später schlittert man am 20. Juli in die Prämisse von 'Oh la la: Wer ahnt denn sowas?'. Die Komödie spielt sehr französisch und legt mit Christian Clavier in der Vaterrolle ordentlich vor – Zwischen Gen-Test, Pointen und ordentlich kulturellem Witz kippt das Ganze ins wunderbar Freche. Dann, am 27. Juli, stehen zwei Brüder, Musik und das ewige Gefühl von: Wer bin ich eigentlich? im Mittelpunkt von 'Die leisen und die großen Töne' mit Benjamin Lavernhe und Pierre Lottin. Kate Winslet wiederum verwandelt sich am 3. August in eine der bemerkenswertesten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts – ihr Porträt von Lee Miller in 'Die Fotografin' ist keine glatte Heldenreise, sondern bleibt manchmal schmerzhaft und unbequeme Fragen stellend. Es ist diese Mischung aus Konsum, Vergnügen und tiefem Ernst, die sich durch das SommerKino zieht. Am 17. August dominiert die Liebe zur Literatur: In 'Der Buchspazierer' brilliert Christoph Maria Herbst als Sonderling Carl, der mit Schascha (herzzerreißend gespielt von Yuna Bennett) neuen Mut schöpft. Dazwischen gibt's noch einen Ausflug ins England der 1920er Jahre – Olivia Colman und Jessie Buckley führen als Power-Duo durch „Kleine schmutzige Briefe“, ein Film über Hartnäckigkeit und weibliche Stärke in einer miefigen Gesellschaft. Und zu guter Letzt: Spezialschuhe an und mit Jim Broadbent 700 Kilometer auf Pilgerreise, um einer alten Freundin beizustehen. 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' lässt einen nachdenklich zurück. Klingt nach vielen Facetten? Genau das bietet das „ARD SommerKino“ – ein Fest der Vielfalt. Wer alle Details will, schaut ins Pressedossier oder klickt sich durch den ARD-Vorführraum.

Das ARD SommerKino 2026 setzt erneut auf einen Mix aus nationalen und internationalen Kino-Highlights, die ab Mitte Juli ins Abendprogramm rücken. Im Mittelpunkt stehen aufwändig inszenierte Literaturverfilmungen, Komödien mit Gespür für Zeitgeist und Geschichten, die sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen. Mit wechselnden Genres spricht das Format bewusst ein vielfältiges Publikum an. Neuere Entwicklungen laut Branchenberichten (etwa auf taz.de und Spiegel) zeigen, dass Streaming und öffentlich-rechtliche Angebote weiterhin stark konkurrieren – das SommerKino gilt als ein bewährtes Format, um lineares Fernsehen mit Event-Charakter zu stärken. Die ARD setzt auf prominente Schauspielerinnen und aktuelle gesellschaftliche Themen, um auch jüngere Zuschauende zu gewinnen.

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