Im liebevoll modernisierten und denkmalgeschützten Bauknecht-Quartier mitten in Bottrop zieht nicht mehr nur digitales Arbeitsleben ein – hier schwingt jetzt auch Hightech den Wischmopp: Ein autonomer Reinigungsroboter reinigt seit Kurzem eigenhändig Treppenhäuser und Fahrstuhlkabinen. Dabei nimmt er, ungewöhnlich eigenständig, fünf Etagen per Schindler-Aufzug in Angriff. Zwei weitere Roboter unterstützen ihn in den Außenanlagen. Das Quartier selbst, zwischen 2019 und 2023 vollständig saniert, bietet auf etwa 15.000 Quadratmetern zeitgemäße Büroflächen – ein Zuhause für etliche Betriebe. Im Rahmen der Modernisierung wurden sechs Schindler-Aufzüge verbaut, die nicht nur für den Menschen, sondern nun auch für autonome Roboter neue Mobilitätswege ebnen. Die Schnittstelle zwischen Roboter und Aufzug heißt Robot Building Logistics und ist Teil von Schindlers digitaler Kooperationsplattform CoLab. Gemeinsam mit Olivaw und TCOrobotics gelingt so der sichere, automatische Etagenwechsel, ohne dass Sicherheit oder Zuverlässigkeit auf der Strecke bleiben – regelmäßige Updates inklusive. "Roboter werden ganz klar zum festen Baustein zukunftsfähiger Gebäude", so formuliert es Stefan Janßen (Schindler) begeistert – und auch Vermieter Garrit Bauknecht hebt hervor, dass damit ein deutliches Zeichen für Innovation und Mieterkomfort gesetzt werde. Apropos Erfahrung: Schindler testet solche Lösungen längst in aller Welt – im Züricher Radisson Blu bedienen sich Service-Roboter derselben Aufzugstechnik, und in Lugano rollen autonome Transporthelfer durchs Krankenhaus. Für Schindler sind Roboter also nicht bloß ein Gimmick, sondern gezielte Ergänzungen zu ihren Kernkompetenzen. Wer übrigens mehr wissen will, wird unter schindler.de fündig.
Im Bauknecht-Quartier Bottrop ist jetzt ein autonomer Reinigungsroboter im Alltagsbetrieb unterwegs, der dank der Schindler-Aufzüge völlig selbstständig alle fünf Etagen sauber hält. Möglich wird das Zusammenspiel durch die CoLab-Schnittstelle von Schindler, die Robotertechnik, Aufzugsteuerung und Sicherheitsstandards zuverlässig zusammenbringt. Die Entwicklung ist ein Beispiel für den wachsenden Trend in der Immobilienbranche, Reinigungsautomation und innovative Aufzugtechnologie intelligent zu verbinden – mit Vorteilen wie niedrigeren Betriebskosten, messbar höherer Hygiene und flexiblem Arbeitsalltag für die Gebäudenutzer. Vor Kurzem haben andere Unternehmen – beispielsweise im Gesundheitssektor – ähnliche Systeme eingeführt, um effiziente Abläufe etwa bei Labortransporten zu gewährleisten. Insgesamt verstärkt sich der Trend, Neu- und Bestandsimmobilien mit smarten Lösungen für Reinigung, Transport und Wartung auszustatten, wobei Schnittstellen und Kompatibilität zwischen verschiedenen Herstellern zunehmend zentral werden. Erfahrungen aus anderen Teilen Deutschlands, etwa in Großstadtverwaltungen und Hotels, zeigen: Der Marktdruck zu mehr Automatisierung wächst, auch beflügelt durch Personalmangel sowie strengere Anforderungen an Hygiene und Effizienz. In den letzten Tagen wurde das Thema Robotik in der Gebäudereinigung auch auf mehreren Konferenzen und in Fachbeiträgen als „Gamechanger“ für die kommenden Jahre diskutiert.