Bastian Pastewka über Phishing-Falle, Google-Gerüchte und Kindheitsliebe

Comedian Bastian Pastewka erzählt offen, wie er auf eine plumpe Phishing-Mail hereinfiel – und spricht über kuriose Online-Fakten zu seiner Person sowie seine unerwartete Schwärmerei in der Kindheit.

heute 06:02 Uhr | 2 mal gelesen

Man mag es kaum glauben: Auch ein vielbeschäftigter Komiker wie Bastian Pastewka tappt mal in die Online-Falle. Eigentlich wollte er nur sein Konto schützen – und rief nach Erhalt einer dubiosen E-Mail hektisch seine Bank an. Die Reaktion der Kundenberaterin war so herrlich menschlich: Ein verborgenes Grinsen, ein skeptischer Unterton, und dann die Frage, ob Pastewka doch tatsächlich einer dieser schlecht gemachten Phishing-Mails vertraut habe. „Hätte ich Sie intelligenter eingeschätzt“, schien zwischen den Zeilen mitzuschwingen. Im Rückblick gibt sogar Pastewka zu: Die gefälschte Nachricht hatte erschreckende Ähnlichkeit mit echten Bankmails – zumindest auf den ersten Blick. Kleine Alltagserkenntnis: Gütesiegel der Echtheit gibt’s online eben keine, schon zweimal nicht, wenn Panik ins Spiel kommt. Lustig fand er ebenso das, was über seinen Namen so alles im Netz kursiert. Überraschung: Wer nach Pastewka googelt, findet gleich an vorderster Front den kuriosen Begriff „Pastewka-Schlaganfall“. Ein Irrwitz, der ihn selbst regelmäßig schockiert... bis zur Entwarnung auf den verlinkten Seiten. Das Internet weiß einfach alles – oder gar nichts. Ach, und noch ein kleiner Fun Fact am Rande: Die vielen Google-Sucher fragen immer noch, ob er und Anke Engelke mal ein Paar waren. Waren sie nicht. Obwohl die beiden bestens harmonieren – privat funkte es nie. Pastewkas echtes TV-Herz schlug früher für einen pelzigen Star: Puschel, das Eichhorn. Nicht für die charmante Moderatorin, wie viele vielleicht denken. So ist das Leben: Die Wahrheit ist meist viel banaler – und durchaus sympathisch.

Bastian Pastewka offenbarte in einem Interview, dass er auf eine offensichtliche Phishing-Mail hereingefallen ist und ganz instinktiv zum Hörer griff, um seine Bankdaten zu sichern; eine Reaktion, die ihm im Gespräch mit einer ironisch amüsierten Bankerin fast schon unangenehm war. Gleichzeitig reflektiert Pastewka sehr offen über die Kraft und Kuriosität von Internetgerüchten rund um seine Person – vom vermeintlichen Schlaganfall bis zu der vielbeschworenen Liebesgeschichte mit Kollegin Anke Engelke, an der so gar nichts dran ist. Bemerkenswert ehrlich und selbstironisch schildert er schließlich, dass sich seine früheste Schwärmerei auf „Puschel, das Eichhorn“ konzentrierte, was ihm selbst fast peinlich scheint. Aktuelle Berichterstattung aus seriösen, deutschen Nachrichtenquellen verdeutlicht, dass Phishing-Attacken weiter zunehmen und gezielt auf bekannte Persönlichkeiten wie auch Privatpersonen abzielen, oft mit immer ausgefeilteren Methoden. Laut einer Analyse der Süddeutschen Zeitung ist die Zahl der Betrugsversuche im digitalen Sektor 2024 weiter gestiegen; dabei geraten zunehmend öffentliche Personen in den Fokus, da sie für Betrugsmaschen als besonders glaubwürdige Lockvögel dienen könnten. Weiterhin wird das Thema der „Google-Fehlwahrnehmung“ rund um Prominente diskutiert – hier zeigte beispielsweise die FAZ, wie Suchmaschinenirrtümer und Fehlinformationen zur dauerhaften Prägung des öffentlichen Bildes beitragen können, was vielfach unterschätzt wird (siehe https://www.sueddeutsche.de, https://www.faz.net).

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