Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), mit Peter Leibinger an der Spitze, befürchtet, dass wirtschaftliches Wachstum in Deutschland bis mindestens 2026 auf Eis liegt. Gründe dafür sind geopolitische Unsicherheiten, die insbesondere durch den Iran-Krieg verschärft werden und schon jetzt spürbar am ohnehin schwachen Wachstum zehren. Neben dem ohnehin geringen Wachstum (ursprünglich mit 1 Prozent veranschlagt), wird mit einem weiteren Abschwung und anhaltend hoher Inflation gerechnet. Neueste Einschätzungen aus Wirtschaftskreisen und Nachrichtenquellen bestätigen diesen Trend: Viele Firmen blicken pessimistisch auf die nächsten Jahre, insbesondere, da Investitionsbereitschaft und Konsum durch Unsicherheit gedämpft werden. Trends wie hoher Energiepreise, Lieferketten-Schwierigkeiten und anhaltende globale Spannungen tragen zum negativen Wirtschaftsszenario bei. Laut FAZ etwa haben Export und Industrieproduktion in den letzten Monaten nur wenig Auftrieb erhalten, während in "Der Spiegel" von zunehmender Innovationszurückhaltung und Kostensteigerungen die Rede ist. Die Süddeutsche hebt außerdem hervor, dass Deutschland bei den Rahmenbedingungen für Unternehmen aktuell international zurückfällt. Insgesamt ist der Tenor: Ohne mutige Strukturreformen, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Investitionen sowie Verwaltung, besteht wenig Hoffnung auf Wachstum – die Risiken überwiegen klar.