Bundespolizei kündigt entschlossenes Vorgehen bei möglichen Mai-Krawallen an

Mit Blick auf mögliche Ausschreitungen am 1. Mai setzt die Bundespolizei deutliche Warnsignale und bereitet sich auf konsequentes Handeln vor.

heute 11:23 Uhr | 2 mal gelesen

Die traditionellen Demonstrationen rund um den 1. Mai bergen jedes Jahr eine gewisse Spannung – nicht zuletzt für die Polizei. Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Abschnitt Bundespolizei, hat in der Rheinischen Post durchblicken lassen, dass die Geduld der Einsatzkräfte bei Gewalt und Randale ein schnelles Ende findet. 'Jeder sollte wissen: Wer an diesem Tag über die Stränge schlägt, der muss mit klaren Konsequenzen rechnen', so Roßkopf recht bestimmt. Auch die Spezialeinheiten seien in Bereitschaft, die Polizei verstärke ihre Präsenz erheblich: In Berlin allein rund 500 Bundespolizisten, die Hauptstadt-Polizei gar mit 5000 Beamtinnen und Beamten. Zwar bleibt zu wünschen, dass alles friedlich bleibt – aber, und das steht fest, bei Ausschreitungen werden die Einsatzkräfte laut Roßkopf „konsequent und robust“ durchgreifen. Ein kleiner Hinweis aus persönlicher Sicht: Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen leider, dass guter Wille nicht immer ausreicht, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Was am Ende bleibt? Vielleicht ein mulmiges Gefühl – und die Hoffnung, dass der 1. Mai mal wieder mehr von bunten Slogans als von Blaulicht geprägt sein möge.

Die Bundespolizei mahnt im Vorfeld des 1. Mai potenzielle Störenfriede zur Besonnenheit und kündigt ein sehr konsequentes Einschreiten an. Nach Angaben von Andreas Roßkopf (GdP) stehen in Berlin allein 500 Bundespolizisten sowie rund 5000 Kräfte der Berliner Polizei bereit, um die traditionelle Demonstrationen abzusichern und mögliche Krawalle zu verhindern. Dieses Jahr heizt nicht nur die aktuelle politische Stimmung die Unsicherheit an, sondern auch jüngste Proteste – verschiedene Beobachter warnen daher vor einer möglichen Eskalation und steigenden Zahlen von Festnahmen oder Verletzten. In den letzten Tagen berichteten unter anderem mehrere große Medien intensiv über die Vorbereitungen der Behörden. Laut "Spiegel Online" befasst sich die Polizei intensiv mit möglichen brisanten neuen Gruppierungen und ruft zu friedlichem Protest auf – Sorgen bereiten laut Experten nicht nur anarchistische, sondern auch extreme rechte Gruppierungen. In einem Artikel der "Süddeutschen Zeitung" äußern Polizisten und Sozialarbeiter Bedenken, dass die Stimmung insgesamt angespannter ist als in vergangenen Jahren – wirtschaftliche Unsicherheit und gesellschaftliche Polarisierung gelten als Gründe. Der "Tagesschau"-Bericht belegt, dass es im gesamten Bundesgebiet verstärkte Streifen und deutliche Linien gibt, um Ausschreitungen bereits im Keim zu ersticken, wobei auch Kameras und Drohnen zur Überwachung eingesetzt werden.

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