Cabrio offen stehen lassen? Wie sorgloses Parken zum Risiko wird

Coburg – Viel schöner geht's kaum: Den Fahrtwind im offenen Cabrio spüren, die Sonne genießen – bis die bange Frage nach dem Parkplatz kommt. Ein einziger Moment von Leichtsinn kann richtig teuer werden, denn Diebstähle aus Cabrios kosten Jahr für Jahr Millionen. Was kaum jemand weiß: Wer seinem Glück zu sehr vertraut, bekommt beim Versicherungsschutz unter Umständen ein böses Erwachen.

15.04.26 12:45 Uhr | 7 mal gelesen

Ob das Cabrio offen oder geschlossen bleibt, hängt meist vom Abstellort ab. In einer abschließbaren Einzelgarage sparen Sie sich Sorgen um das Verdeck. In öffentlichen Tiefgaragen, zu denen viele Menschen Zugang haben, ist das schon eine ganz andere Geschichte. Wer nur kurz verschwindet, etwa zum Brötchenholen, kann zwar überlegen, ob offenlassen noch vertretbar ist – aber mehrere Stunden mit offenem Dach? Lieber nicht. Besonders in Ländern wie Italien oder Polen, wo Autodiebstähle häufiger vorkommen, sollte man besonders vorsichtig sein.

Ganz ehrlich: Nichts zieht Langfinger mehr an als leicht erreichbare Wertgegenstände auf dem Beifahrersitz. Alles, was leicht mitzunehmen ist wie Taschen oder Smartphones, gehört besser nicht ins offen abgestellte Auto. Übrigens: Technische Features – wie eingebaute Infotainment-Systeme oder Bordelektronik – deckt oft die Teilkasko ab. Aber auch hier: Die Versicherung prüft genau, wie lang das Verdeck offenstand und wo geparkt wurde.

Unterm Strich gilt: Klappt das Dach zu, schläft man ruhiger. Wer es offen lässt und dann bestohlen wird, bekommt womöglich weniger Geld von der Versicherung. Ein simpler Nebeneffekt: Nasser Innenraum nach Regen macht wenig Spaß. Vielleicht am nervigsten, wenn man sich aufs nächste Sommer-Abenteuer freut.

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Weitere Hintergründe finden Sie im Originalartikel: http://ots.de/5f74f3

Im Kern rät die HUK-COBURG Cabriofahrern, das Verdeck grundsätzlich zu schließen – besonders an frei zugänglichen oder öffentlich leicht einsehbaren Parkplätzen sowie in Ländern mit erhöhter Diebstahlrate. Wertvolle Gegenstände sollten auf keinen Fall im Auto liegen gelassen werden, egal ob offen oder zu, um nicht fahrlässig den Versicherungsschutz zu gefährden. Die Teilkasko zahlt zwar in vielen Fällen, aber bei grober Nachlässigkeit, etwa offenem Verdeck über Stunden, erwarten Betroffene oft Leistungskürzungen oder gar eine Ablehnung. Zusätzliche, aktuelle Informationen aus der Recherche: Die Zahl der Autodiebstähle ist laut Bundespolizei in den letzten Jahren leicht rückläufig, doch Cabrios und Fahrzeuge mit hochwertigen Ausstattungen bleiben beliebt bei Kriminellen. Viele Versicherungen machen den Schutz mittlerweile stärker davon abhängig, ob der Wagen angemessen gesichert wurde – was konkret heißt: Fenster und Verdecke zu, Türen verriegelt, keine „offensichtlichen Einladungen“. Zudem warnt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft aktuell davor, dass Diebesbanden gezielter Elektronik und vernetzte Systeme im Auto ins Visier nehmen, häufig auch mitten am Tag an viel frequentierten Orten.

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