Die geopolitische Situation im Nahen Osten hat sich durch die jüngsten, heftigen Angriffe auf iranisches Territorium dramatisch zugespitzt. Die USA haben das größte militärische Aufgebot seit Jahrzehnten Richtung Golf geschickt, Präsident Donald Trump spricht von intensiven Kampfhandlungen, und aus Teheran wird offiziell der Tod von Revolutionsführer Ali Chamenei gemeldet – eine Nachricht von historischer Tragweite. Nun steht vieles in Frage: Erleben wir ein politisches Erdbeben im Iran, das echte Veränderungen ermöglicht? Oder führen diese Entwicklungen nur zu noch mehr Gewalt und Chaos in der Region? Außerdem in der Diskussion: Welchen Einfluss könnten deutsche und europäische Akteure nehmen, um eine weitere Eskalation zu verhindern oder gar zum Dialog zurückzufinden? Das nächste Thema bei Caren Miosga – live am 1. März, 21:45 Uhr, im Ersten.
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Die Runde ist wie immer hochkarätig besetzt – Namen werden in der Ankündigung noch nicht verraten (wer weiß, vielleicht gibt es hier die ein oder andere Überraschung?).
Hinweis: Die Sendung ist eine ARD-Gemeinschaftsproduktion (Produktion: MIO media, Auftraggeber: NDR). Ansprechpartner für die Presse sind Dr. Lars Jacob von der ARD und Stephan Clausen für die Sendung. Bildmaterial und weitere Infos unter www.ard-foto.de.
Die dramatische Eskalation im Nahen Osten, ausgelöst durch die massiven Angriffe der USA und Israels auf den Iran, stellt viele alte Gewissheiten infrage. Der Tod des Revolutionsführers Ali Chamenei könnte den Iran an eine historische Weggabelung führen, die sowohl Chancen für einen Neuanfang als auch das Risiko eines regionalen Flächenbrandes birgt. Die internationale Gemeinschaft, besonders Europa, steht vor der Frage, wie sie Vermittlungsversuche einleiten und verstärkte Deeskalationsmaßnahmen unterstützen kann, statt nur Zuschauer einer womöglich folgenreichen Entwicklung zu sein. US-amerikanische Medien berichten von einer erhöhten Kampfbereitschaft und Mobilisierung im gesamten Persischen Golf; laut „Spiegel.de“ gibt es Anzeichen, dass einige konservative und reformorientierte Kräfte im Iran erstmals gemeinsam nach einem Ausweg suchen. Die Stimmungen in der iranischen Bevölkerung schwanken zwischen Angst, Trotz und Hoffnung – das politische Erdbeben ist noch nicht abzusehen, so die „Süddeutsche Zeitung“. Laut Experten von „DW“ will Europa nun deutlichere Vermittlungsangebote machen, stößt dabei jedoch auf Widerstände sowohl in Israel als auch im US-Kongress.