Carolin Kebekus bringt mit ‚SHESUS‘ Humor und Haltung ins Fernsehen

O himmlisches Vergnügen! Die Stand-up-Show „SHESUS“ von Carolin Kebekus landet ab dem 25. Februar 2026 digital in der ARD Mediathek und läuft am 28. Februar 2026 um 23:35 Uhr im Ersten.

heute 11:10 Uhr | 1 mal gelesen

Wenn Carolin Kebekus die Bühne betritt, bleibt selten ein Auge trocken – und mit ihrem neuen Solo-Programm „SHESUS“ macht sie diesmal auch nicht halt vor großen Themen: Mutterschaft, weibliche Rollenklischees und die täglichen Absurditäten, denen Frauen begegnen. Wie ein quirliger Wirbelwind wirbelt sie durch absurde Anekdoten, bissiges Social-Media-Bashing und pointierte Kritik am Bild der perfekten Mutter. Besonders bemerkenswert ist, wie Kebekus persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Erwartungen und Doppelmoral verknüpft, ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Sie nimmt ihre Zuschauer mit auf eine Reise durch Lachen, Nachdenken und – manchmal – leichten Fremdscham. So ganz nebenbei gibt’s Seitenhiebe auf religiöse Befindlichkeiten; Kebekus spielt mit dem „Shesus“-Wortwitz, als würde sie mit den Engeln im Himmel SMS schreiben. Ihre TV-Partnerschaft mit der ARD ist ohnehin etabliert: Nicht nur in ihrer eigenen Sendung, sondern auch mit Aktionen wie ‚#Kinderstören‘ zeigt Kebekus immer wieder Mut, gesellschaftsrelevante Themen humorvoll und doch scharf anzugehen. Hinter den Kulissen werkeln für diese Produktion die btf GmbH und die Unterhaltungsflotte TV GmbH gemeinsam, und für die Redaktion trägt diesmal Leona Frommelt die Verantwortung. Termine zum Vormerken: Online ab 25. Februar, TV-Premiere am 28. Februar, Folge-Ausstrahlung im WDR am 7. März. Wer sich schon vorher einen Eindruck verschaffen möchte, kann über die bekannten Pressestellen für Journalistinnen und Journalisten schon jetzt einen Blick riskieren.

Carolin Kebekus setzt mit „SHESUS“ ein humoristisches Ausrufezeichen hinter die Themen Mutterschaft, Emanzipation und Frauenbilder – und das in gewohnter Kebekus-Manier zwischen unerschrocken und charmant. Im Zentrum steht ihr Anliegen, die überhöhten Erwartungen an Mütter aufs Korn zu nehmen und mit satirischem Scharfsinn gesellschaftliche Doppelmoral zu thematisieren. Besonders relevant ist die Einordnung ihrer Show in den aktuellen Diskurs rund um Gleichstellung und weibliche Selbstbestimmung, denn Kebekus engagiert sich auch abseits der Bühne für Kinderrechte und Female Empowerment. Aktuelle Recherchen zeigen, dass feministische Satire weiterhin polarisiert: Trotz wachsenden Rückhalts gibt es teils heftige Kontroversen um Grenzen des Humors (z.B. jüngst in der Debatte um Comedians und ihre Rolle in gesellschaftlichen Dialogen). Ein weiteres Thema ist die nachhaltige Zusammenarbeit von Fernsehsendern mit Frauen, die in der Branche oftmals für neue Perspektiven und mutigere Inhalte sorgen. Kebekus reiht sich hier ein, indem sie humoristisch klassische Rollenzuweisungen auf den Kopf stellt und als feministische Stimme auch weiterhin politisch Stellung bezieht.

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