Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender und Kanzler, bekannte auf dem Parteitag in Stuttgart, dass manche seiner Ankündigungen nach der Machtübernahme zu optimistisch waren, was die Geschwindigkeit und Machbarkeit umfassender Reformen betrifft. Er erklärte, Kritik daran sei berechtigt und unterstrich sein Festhalten an mutigen Zielen und visionärem Denken, ohne die politischen Hürden aus den Augen zu verlieren. Inmitten der Herausforderungen für seine Partei blickt Merz kritisch und reflektiert auf seine bisherige Amtszeit – eine Haltung, die auch im Vorfeld der anstehenden Wiederwahl als Parteichef nicht ohne Wirkung bleibt. Darüber hinaus diskutieren Medien aktuell, wie sich die CDU unter Merz neu aufstellt, insbesondere beim Thema Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit, und wie die Ankündigungen und Zugeständnisse des Vorsitzenden von Delegierten wie Öffentlichkeit angenommen werden. Zusätzlich ist die Frage nach „unverbrauchten“ politischen Köpfen in der Partei in die öffentliche Debatte gerückt, während bundesweit über die CDU als zukunftsfähige Volkspartei gestritten wird. Die Unsicherheit über den künftigen Kurs prägt die innerparteilichen Diskussionen wie auch die Wahrnehmung in der Bevölkerung.
heute 12:59 Uhr