Mirko Bortolotti und das TGI Team by GRT sind ein eingespieltes Duo – ihre Zusammenarbeit reicht Jahre zurück. Der italienische Lamborghinipilot, seit Kurzem wieder an Bord, hat schon mehrfach mit GRT internationale Triumphe gefeiert. Ihre gemeinsame Bilanz in diversen Rennserien ist beeindruckend und auf Anhieb kämpften sie einst auch in der DTM um die Spitze. 2024 holte sich Bortolotti den DTM-Titel zwar bei einem anderen Rennstall, freut sich aber auf die bevorstehende Aufgabe mit dem brandneuen Temerario GT3. "Die Vorfreude ist riesig – und der jüngste Wurf von Lamborghini ist für uns alle Neuland. Wir wissen, dass der Fokus anfangs eher darauf liegt, das Neue in Griff zu bekommen, als direkt den ganz großen Coup zu landen", sagt er. Maximilian Paul, frisch in den Status eines Lamborghini-Werksfahrers erhoben, hat bei GRT ebenfalls bleibende Spuren hinterlassen: 2023 gelang ihm prompt ein Sieg bei seinem DTM-Debüt – darüber spricht man heute noch im Team. Paul betont, wie speziell für ihn das neue Kapitel bei GRT sei und knüpft damit an eine sehr persönliche Erfolgsgeschichte an. Teamchef Gottfried Grasser blickt der Saison mit Optimismus, aber auch einer Prise Demut entgegen. Der Temerario GT3 markiert für GRT einen strategischen Sprung nach vorn – nach Jahren mit dem Huracán GT3 will das Team mit seinem erfahrenen Fahrerduo und dem neuen Auto wieder ganz vorne mitmischen, auch wenn Lehrjahre dazugehören. Für das Team ist klar: Mit Bortolotti und Paul hat man ein starkes Fundament – alles Weitere ist Rennsport. Leicht chaotisch, selten planbar, aber eben genau das, was den Reiz ausmacht.
GRT stellt für die DTM 2026 seine Weichen neu und bringt mit dem Lamborghini Temerario GT3 sowie den Piloten Mirko Bortolotti und Maximilian Paul frischen Wind ins Fahrerlager. Beide Fahrer sind mit dem Team vertraut und haben bereits in der Vergangenheit starke Leistungen abgeliefert, insbesondere mit Bortolottis jüngstem DTM-Triumph 2024 und Pauls Überraschungssieg 2023 am Nürburgring. Branchenexperten sehen im neuen Temerario GT3 auch ein technisches Wagnis, da die Anpassung an einen komplett neuen Boliden Herausforderungen birgt – doch das Selbstbewusstsein im Team ist merklich gewachsen. Rückblickend betonen mehrere Medien, dass die Lamborghini-Strategie im GT-Sport einen Wandel durchmacht: Der Huracán GT3 wurde weltweit zur Erfolgsgeschichte und bekommt mit dem Temerario einen radikalen Nachfolger, dessen Markteinführung in der DTM ein wichtiger Test sein wird. Laut DW.com bleibt die DTM für internationale Werksmannschaften und Privatteams weiterhin besonders attraktiv, weshalb sich die Liga auf eine starke Saison mit spannenden Konstellationen vorbereitet. Auch im Hinblick auf die wachsende Konkurrenz und die technischen Regulationsanpassungen ist der Schritt von GRT als mutige Antwort auf die Dynamik des modernen GT-Sports zu sehen.