Dortmund, ein lautes Stadion, Flutlicht: Gleich zu Beginn funkte Serhou Guirassy mit einem platzierten Kopfball (3. Minute) klare Ambitionen an. Es war einer dieser Treffer, in denen alles erstaunlich mühelos aussieht – als hätte jemand das Drehbuch zugunsten des BVB geschrieben. Atalanta schüttelte sich, zeigte ein paar offensive Lebenszeichen, aber wirkte insgesamt fahrig und kam dem Dortmunder Tor nicht greifbar nahe. Dann, kurz vor der Pause, ein typischer BVB-Tempoangriff: Guirassy räumte auf links auf, legte quer, Beier vollstreckte im Fünfmeterraum. Halbzeit, 2:0 – was einige vielleicht schon in Sicherheit wiegte. Nach dem Seitenwechsel wirkte Dortmund kontrolliert, fast nüchtern. Spannend bleibt: Die Italiener, wild entschlossen, stemmten sich vergeblich, während die Gastgeber Abwehrarbeit mit Nervenstärke und Dosierung von Risiko kombinierten – typisch Niko Kovac eben. Keine Elfmeter, pure Verteidigungsarbeit, ein wenig zäh zum Ende hin. Zusammengefasst: Dortmund hielt das Ergebnis fest in der Hand, Atalanta fand keine echte Antwort und der 2:0-Endstand war selten gefährdet. Für das Rückspiel liegt jetzt Druck auf den Italienern, aber der BVB weiß selbst: Im Fußball kann alles passieren.
Dortmund dominiert Atalanta Bergamo im Playoff-Hinspiel und verschafft sich mit einem 2:0-Heimsieg äußerst gute Chancen auf das Weiterkommen in der Königsklasse. Die frühen, konzentrierten Treffer durch Guirassy und Beier gaben dem Team Rückenwind, während die Defensive über weite Strecken sattelfest stand und keine bedeutende Angriffswelle der Gäste zuließ. Atalanta wirkte bemüht, blieb aber insgesamt ungefährlich, was die Dortmunder in eine komfortable Lage für das bevorstehende Rückspiel bringt. Laut "Spiegel" stehen die Schwarz-Gelben momentan auch insgesamt defensiv besser da als noch zu Saisonbeginn. (Quelle: Spiegel) Aktuell diskutieren viele Medien zudem die besonderen Herausforderungen, die das Spieltempo und die Physis gegen italienische Teams mit sich bringen; der "Kicker" hebt hervor, dass der BVB dank seiner Effizienz vor dem Tor als Favorit ins Rückspiel geht. (Quelle: Kicker) Zudem lobt die "FAZ" das taktische Geschick von Trainer Kovac, der das Team bislang klug einstellt und für nötige Stabilität sorgte. (Quelle: FAZ)