Wall Street sendet gemischte Signale – Öl- und Goldpreise im freien Fall

Am Dienstag ging es an den US-Märkten mal rauf, mal runter – wenig einheitlich, aber mit klaren Verlierern bei Edelmetallen und Rohöl.

17.02.26 22:32 Uhr | 3 mal gelesen

Die Wall Street war am Dienstag ein einziges Durcheinander: Während der Dow Jones zum Handelsschluss in New York ein kleines Plus von 0,1 Prozent bei 49.533 Zählern schaffte, dümpelte der S&P 500 ebenfalls leicht im Plus herum. Ganz anders sah's jedoch beim Nasdaq 100 aus: Kurz vor Schluss lag das Tech-Barometer mit 0,1 Prozent im Minus bei etwa 24.702 Punkten. Mal ehrlich, das war kein Tag für nervenschwache Broker – zu viel Unsicherheit, zu viele Fragezeichen hinter den Zukunftsversprechen, die mit Künstlicher Intelligenz verbunden werden. Früher befürchtete man Blasen, jetzt macht die Aussicht auf eine allzu perfekte KI Angst – vor allem in Branchen wie IT und Software, wo Jobs wirklich auf dem Spiel stehen könnten. Währungsbewegungen? Kaum der Rede wert: Der Euro kam um 1,1852 Dollar nicht recht vom Fleck. Auch ganz anderes hat es erwischt: Der Goldpreis rutschte deutlich ab und lag bei nur noch 4.880 Dollar je Feinunze, satte 2,3 Prozent weniger als am Tag zuvor. Das entspricht 132,38 Euro pro Gramm. Und als ob das nicht reichte, sackte auch der Brent-Ölpreis ab, um fast 2 Prozent auf 67,34 Dollar pro Fass. Der Tag war also ein Paradebeispiel für Märkte im Zweifelsmodus.

Die US-Börsen präsentierten sich am Dienstag durchwachsen: Während der Dow und der S&P 500 geringe Gewinne verbuchten, fiel der Nasdaq 100 leicht zurück. Im Fokus standen dabei erneut Sorgen um die tatsächlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt, insbesondere in der Tech-Branche; Anleger wägen mittlerweile ab, ob realisierte Effizienzgewinne nicht möglicherweise zu größeren Verwerfungen führen könnten, als es einstige Blasen befürchten ließen. Besonders auffällig: Gold und Öl verloren merklich an Wert – der Goldpreis knickte um 2,3 Prozent auf 4.880 Dollar pro Unze ein und Brent-Öl verbilligte sich auf 67,34 Dollar. Aktuelle Recherchen zeigen, dass hinter den Preisrückgängen bei Rohstoffen vor allem die globale Konjunkturabkühlung steht – schwächere Nachfrage aus China und Unsicherheiten in den Handelsbeziehungen drücken die Preise weiter. Außerdem belasten Diskussionen um Zinspolitik der US-Notenbank (Fed) die Aktienmärkte und führen zu einer verringerten Risikobereitschaft der Anleger. Einige Medien analysieren zudem, wie die aktuelle KI-Debatte zunehmend Branchenzweige verunsichert und auch in Europa zu Verschiebungen am Aktienmarkt führen kann.

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