Optimismus nach Rubios Statement: Spahn setzt auf Allianz mit den USA

Jens Spahn, Fraktionschef der Union, zeigt sich nach einer vielbeachteten Rede von US-Außenminister Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz zuversichtlich: Die Zusammenarbeit mit den Amerikanern bleibt offenbar stabil.

heute 12:31 Uhr | 2 mal gelesen

Jens Spahn sagte gegenüber dem 'Handelsblatt', die jüngste Ansprache des amerikanischen Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz sei ein klares Signal für eine beständige NATO und zeuge davon, dass es mit der derzeitigen US-Regierung ein solides Fundament für gemeinsame Projekte gebe. Herauszuhören sei daraus durchaus Zuversicht – wie Spahn formuliert: 'Darauf lässt sich ordentlich aufbauen.' Rubio selbst hatte in München betont, dass die USA ausdrücklich an einer starken Partnerschaft mit Europa interessiert seien. Bundeskanzler Friedrich Merz ging sogar einen Schritt weiter und bezeichnete das transatlantische Bündnis als einen 'Wettbewerbsvorteil' für beide Seiten. Ein hoher NATO-Diplomat sprach passend dazu von einer 'neuen Dynamik'. Insgesamt herrschte, so ließ sich aus den Äußerungen verschiedener Mitglieder der Bundesregierung lesen, Zufriedenheit mit dem Verlauf der Konferenz – was nicht immer selbstverständlich ist.

Auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz kamen sowohl aus Washington als auch von deutscher Seite deutliche Signale für eine Fortsetzung und Intensivierung der transatlantischen Zusammenarbeit. Insbesondere Rubios Rede wurde von vielen – auch von politischen Schwergewichten wie Spahn und Merz – als positives Zeichen gewertet, das Klarheit und Vertrauen in die Zukunft der NATO vermittelt. Interessant: Während die Sicherheitslage insgesamt angespannt bleibt, scheint das Verhältnis zwischen Europa und den USA eine kleine Renaissance zu erleben – zumindest bei der politischen Elite. Erweiterte Recherche: Laut aktuellen Medienberichten hat die Rede Rubios international viel Beachtung gefunden, da sie in einem Moment gehalten wurde, in dem insbesondere die Verteidigungsanstrengungen der europäischen Staaten, allen voran Deutschland, kritisch diskutiert werden. Zudem fand ein Austausch auf Arbeitsebene statt, bei dem konkrete Vorhaben wie gemeinsame Cybersicherheitsprojekte und eine engere Koordination bei globalen Krisen genannt wurden. Im Lichte eskalierender Konflikte – nicht zuletzt in Osteuropa – gewinnt die Geschlossenheit der NATO an Bedeutung, und deutsche Regierungsvertreter sehen darin offenbar einen Vorteil für die eigene außenpolitische Agenda.

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