Karin Prien, Bundesfamilienministerin und CDU-Vize, stellt klar: Die aktuelle Wahlrechtsdebatte sollte losgelöst von der Paritätsfrage behandelt werden. Sie fordert mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Wahlsystem, damit jeder Wahlkreis wieder direkt vertreten ist, schließt aber verbindliche Paritätsregeln nicht aus – sofern diese verfassungskonform gestaltet werden können. Trotz Widerständen und harscher Kritik setzt sie sich weiterhin leidenschaftlich für mehr weibliche Repräsentation im Parlament ein, inspiriert von der Tradition christdemokratischer Frauenpolitik, wie sie Rita Süssmuth geprägt hat. Aus jüngsten Artikeln: Laut "taz.de" wächst in Deutschland parteiübergreifend der Druck, das Wahlrecht inklusive Paritätsregeln zu modernisieren, wobei insbesondere jüngere Politiker:innen darauf pochen, Frauenanteile gesetzlich abzusichern; der politische Diskurs bleibt jedoch angespannt und spiegelt gesellschaftliche Gräben wider (Quelle: taz.de). Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass ein neuer Gesetzentwurf zur Wahlrechtsreform heftig umstritten ist – vor allem die Frage, ob und wie Parität gesetzlich verankert werden kann, spaltet sowohl Koalition als auch Opposition, wobei Expert:innen Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit und Verfassungsmäßigkeit äußern (Quelle: Süddeutsche Zeitung). "Spiegel Online" hebt hervor, dass der politische Streit um die Direktmandate und eine mögliche Verkleinerung des Bundestags die Diskussion um Parität zusätzlich erschwert – viele befürchten, dass insbesondere weibliche Kandidatinnen verlieren könnten, sollte das alte System ohne Quotenregelung bestehen bleiben (Quelle: Spiegel Online).