Mehr Umsatz trotz kleiner Follower-Zahl: Warum Größe nicht alles ist

Berlin – Hohe Followerzahlen gelten in Social Media fast schon als Heilsversprechen, vor allem im Geschäftsleben. Die Annahme: Mehr Reichweite, mehr Umsatz. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus – überraschend profitabel sind meist die Accounts mit kleiner, aber engagierter Community. Entscheidend ist nicht, wie viele Menschen zuschauen, sondern wer wirklich ins Handeln kommt.

heute 15:41 Uhr | 3 mal gelesen

Manche glauben, dass mit zehntausenden Followern automatisch die Kasse klingelt. Doch oft bleibt bei großen Accounts der Umsatz weit hinter den Erwartungen zurück, weil aus den vielen stummen Mitlesern kaum Kunden werden. Was wirklich zählt, ist die Fähigkeit, aus Aufmerksamkeit echtes Interesse zu machen und Menschen dazu zu bringen, tatsächlich zu kaufen oder zu buchen. Kleinere Accounts, die ihre Zielgruppe exakt ansprechen, bewegen oft mehr – obwohl sie im Social-Media-Vergleich eher unscheinbar wirken. Hinter dem schönen Schein der Follower-Millionen verbirgt sich oft eine handfeste Flaute: Nur wer echte Bindung und Glaubwürdigkeit aufbaut, kann sich auf treue Kunden verlassen. Anstelle der jagd nach Sichtbarkeit lohnt es, die eigene ‚Conversion-Rate‘, also die Zahl der Käufer pro Besucher, in den Mittelpunkt zu stellen. Das Zauberwort heißt: Beziehung. Je klarer ein Account weiß, wofür er steht und wem er wirklich helfen will, desto größer die Chance auf stabile Umsätze – und das auch ohne digitale Massenaufläufe. Ein weiteres unterschätztes Thema: Der sogenannte "Customer Lifetime Value". Statt sich nur auf Erstkäufe zu fixieren, machen erfolgreiche Unternehmer aus ihren Kunden Wiederholungstäter, indem sie über Zeit Mehrwert liefern, neue Angebote platzieren und sich um ihre Community kümmern. Es ist erstaunlich, wie oft die Faszination für neue Follower den Blick aufs Potenzial der Stammkunden verstellt. Und noch etwas: Wer auf Viralität schielt und dabei die Substanz vergisst, riskiert, dass der Erfolg wie ein Strohfeuer verpufft. Viel klüger ist es, sich als authentische Persönlichkeit sichtbar zu machen – und genau die Leute anzuziehen, für die das eigene Angebot tatsächlich interessant ist. Am Ende verkaufen Menschen nicht bloß Content, sondern Haltung, Vertrauen und Ecken und Kanten. Eine starke Personal Brand wie Julia Trost sie propagiert, kann da Berge versetzen – selbst wenn das Publikum übersichtlich bleibt. Übrigens: Julia Trost weiß, wovon sie spricht. Sie unterstützt Selbstständige und Coaches dabei, digitale Produkte zu entwickeln und (ohne nervige Verkaufsgespräche) erfolgreich online zu verkaufen. Wer neugierig geworden ist, findet weitere Infos und Programme direkt auf ihrer Website.

Große Social-Media-Reichweiten führen nicht zwangsläufig zu hohen Umsätzen – viel wichtiger sind relevante Beziehungen und eine gezielte Ansprache der Zielgruppe. Erfolgreiche Accounts, auch mit kleiner Follower-Basis, überzeugen durch hohe Conversion-Rates und nachhaltige Kundenbindung, etwa durch den gezielten Ausbau des Customer Lifetime Value. Hinzu kommt: Authentische Personal Brands heben sich ab und schaffen Vertrauen, wodurch sich umsatzstarke, stabile Communitys bilden – ein Trend, der besonders im aktuellen, von Social-Media-Algorithmen geprägten Marktumfeld an Bedeutung gewinnt. Laut aktuellen Beiträgen auf spiegel.de beschäftigen sich viele Unternehmen aktuell mit der Herausforderung, Social Selling auf Plattformen stärker zu individualisieren, da Instagram und Co. die organische Reichweite weiter beschneiden (Quelle: www.spiegel.de). Auf der Süddeutschen wurde unlängst berichtet, dass Influencer-Marketing tatsächlich nur dann wirtschaftlich funktioniert, wenn die Follower Resonanz zeigen und das als Empfehlung begreifen – reine Zahlen verlieren an Bedeutung (Quelle: www.sueddeutsche.de). Und krautreporter.de analysiert kritisch den Trend zu Micro- und Nano-Influencern, die mit persönlicher Ansprache und Authentizität immer erfolgreicher werden als glattpolierte XXL-Accounts (Quelle: www.krautreporter.de).

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