Freitagmorgen: Die Musikbranche bekommt neue Zahlen – und diesmal steht die Power-Metal-Band Powerwolf ganz oben. Ihr aktuelles Live-Album hat es auf Anhieb auf Platz eins der deutschen Album-Charts geschafft, wie die GfK mitteilt. Dahinter reiht sich Angelo Kelly mit 'Alive' ein. Bad Bunny, letzte Woche noch auf dem Thron, rutscht mit 'Debi tirar mas fotos' auf Rang drei ab. In die Top 10 drängten sich außerdem Gitarren-Virtuose Joe Bonamassa mit seiner Hommage an B.B. King auf vier, Charli XCX mit 'Wuthering Heights' auf dem fünften Platz, Rapper Kane auf acht und – kaum zu glauben – Nena mit einem Live-Album auf die Zehn. Auch in den Single-Charts gab es Überraschendes: Die Bonner Brass-Formation Druckluft hat es erstmals überhaupt auf Platz eins geschafft. Damit sind sie die erste deutsche Band seit Rammstein, die ganz oben steht, und seit fast zwei Jahrzehnten die erste Karnevalsgruppe an der Spitze. Direkt dahinter: Zara Larsson mit 'Lush Life' und Bad Bunny. Übrigens, die offiziellen deutschen Charts decken laut GfK beeindruckende 90 Prozent aller Musikverkäufe ab – also fast alles, was die Leute hören und kaufen.
Powerwolf führen mit ihrem Album „Wildlive (Live At Olympiahalle)“ die deutschen Album-Charts an, dicht gefolgt von Angelo Kelly auf Platz zwei. Nena steigt mit ihrem Live-Album auf Rang zehn ein, während sich Künstler wie Joe Bonamassa, Charli XCX und Kane neu in den Top 10 positionieren. In den Single-Charts sorgt die Bonner Band Druckluft mit „Karnevalsmaus“ für eine kleine Sensation als erste Karnevalsband seit 19 Jahren an der Spitze und löst dabei einen Wechsel an der Chartspitze nach fast vier Jahren ab.
Aktuelle Berichte zeigen, dass das Musikjahr 2024 in Deutschland stark von Generationswechseln und Live-Performances geprägt ist. Die Rückkehr von Live-Konzertaufzeichnungen – etwa bei Powerwolf und Nena – spiegelt das wachsende Bedürfnis nach authentischen Musikerlebnissen nach der Coronapandemie. Zudem wird betont, dass die deutschen Album-Charts weiterhin eine wichtige Orientierung für die Musikindustrie bieten, auch in Zeiten von Streaming-Boom und digitaler Disruption.