Vier Jahre Ukraine-Krieg: ARD thematisiert Jahrestag im Hauptprogramm mit „Brennpunkt“ und Mediathek-Specials

Am kommenden Montag beschäftigt sich die ARD zur Prime Time mit dem andauernden Krieg in der Ukraine. Mit einer Live-Sondersendung und ausgesuchten Dokus will der Sender den Kriegsalltag und seine Folgen näher beleuchten – Informationen für Zuschauer gibt es gebündelt in der Mediathek.

heute 16:46 Uhr | 4 mal gelesen

Wer den Kalender aufschlägt, wird nachdenklich: Bereits seit vier Jahren tobt der Krieg in der Ukraine. Die ARD greift dieses bedrückende Jubiläum am 23. Februar um 20.15 Uhr mit einem eigenen 'Brennpunkt' auf. Das Ziel ist klar – informieren, einordnen, vielleicht auch ein klein wenig Hoffnung stiften. Die Redaktion lädt im Hauptprogramm dazu ein, die Lage kritisch zu beleuchten und Stimmen aus dem Land selbst zu Wort kommen zu lassen. Parallel bündelt die ARD in ihrer Mediathek eine Reihe ausgewählter Dokumentationen. Sie zeigen, was sonst im flüchtigen Nachrichtentakt untergeht: menschliche Geschichten, Zweifel, Zerstörung – und die unglaubliche Ausdauer der Bevölkerung. Noch ein Wort zur Kontaktaufnahme: Tabea Werner steht für Medienanfragen als Pressesprecherin der Programmdirektion München bereit. Ein schneller Griff zum Hörer oder ein kurzer Klick auf ihre Mailadresse – Kommunikation kann manchmal ganz einfach sein.

Der Krieg in der Ukraine zieht sich mittlerweile über vier Jahre – eine Länge, die im westlichen Medienalltag leichter ins Abstrakte kippen kann. Die ARD nutzt weiterhin ihre Reichweite, um mit einem 'Brennpunkt' aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Menschen im Ausnahmezustand sichtbar zu machen. Zusätzlich unterstreichen vertiefende Dokus in der Mediathek die Vielschichtigkeit des Konflikts und beleuchten persönliche Perspektiven, zivilgesellschaftliches Engagement oder die Auswirkungen auf die Weltpolitik. Ergänzend dazu steht der Kontakt zur Programmredaktion offen, um Anregungen oder Fragen direkt vorzubringen. Neue Recherchen ergeben, dass zuletzt viele Medien über eine drohende Offensive im Osten, die Folgen von Waffenlieferungen und die spürbar nachlassende internationale Aufmerksamkeit berichtet haben. Ukrainische Stimmen warnen vor der Ermüdung des Westens und betonen die Notwendigkeit weiterer Unterstützungen. Die humanitäre Lage bleibt dabei prekär – immer mehr Menschen benötigen Unterstützung vor Ort und in den Nachbarländern.

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