CSU-Landtagsvorstand besucht Oberpfalz: Gesundheit, Inklusion und regionale Wirtschaft auf der Agenda

München – Von Rehaklinik bis Kinderbetreuung: Der Vorstand der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag machte auf seiner Oberpfalz-Tour Halt bei wichtigen Anlaufstellen rund um Gesundheit, Inklusion und Mittelstand. Ob das Rehazentrum Bad Kötzting, die Lebenshilfe-Wohnstätte in Beratzhausen – samt symbolischer Förderung für den Schwimmbadausbau – oder ein offenes Gespräch bei Neumarkter Lammsbräu: Im Fokus standen Herausforderungen vor Ort, nachhaltige Entwicklung und konkrete politische Unterstützung.

heute 15:42 Uhr | 2 mal gelesen

Es gibt diese Tage, da merkt man wieder, wie verzahnt Politik und Alltag sind. Der CSU-Landtagsvorstand war unterwegs in der Oberpfalz – unterwegs ist dabei gar nicht mal so beiläufig gemeint. Klaus Holetschek, Chef der CSU-Landtagsfraktion, hat das beim Termin im Rehazentrum Bad Kötzting treffend auf den Punkt gebracht: Die Oberpfalz lebt von starken Unternehmen, engagierten Leuten und einem Miteinander, das man vor Ort richtig greifen kann. Für ihn sind Rehakliniken mehr als nur ein Bestandteil des medizinischen Systems. Sie sind, im besten Wortsinne, Knotenpunkte für regionale Gesundheit. Klar, dass die Politik ihnen unter die Arme greifen muss. Und dann war da noch der Besuch in Beratzhausen, bei der Lebenshilfe-Wohnstätte. Ein Zeichen, das wirklich zählt: 100.000 Euro aus der Fraktionsinitiative sollen die Sanierung des Schwimmbads sichern. Ohne gute Infrastruktur verblasst das große Wort 'Teilhabe' recht schnell. Nicht zu vergessen: die Abgeordneten aus der Region, die laut Holetschek das Sprachrohr für Lokal-Anliegen sind.

Neben dem direkten Austausch mit Einrichtungen tat der CSU-Landtagsvorstand auch eins: Ein Gespür für die Balance regionaler Entwicklung zeigen – zwischen Gesundheitsvorsorge, sozialer Teilhabe und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit. Dass nachhaltige Produktion und unternehmerische Verantwortung mehr als Schlagworte sind, wurde im Gespräch mit Neumarkter Lammsbräu verdeutlicht. Die anstehende Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) beschäftigt darüber hinaus nicht nur die Politik, sondern auch die Menschen vor Ort, gerade mit Blick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die oft zitierte Fachkräftefrage. Neueste Medienberichte ergänzen, dass nach den Landtagswahlen in Bayern die Landesregierung in puncto Fördermittelvergabe und Pflege-Initiativen unter Druck steht, wobei Kritiker eine zu langsame Umsetzung des angekündigten Inklusionsfahrplans bemängeln. Örtliche Initiativen werden zunehmend zu Prüfsteinen für bayerische Zukunftsgestaltung, auch im Vergleich zu anderen deutschen Regionen, die ähnliche Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialsystem bewältigen müssen.

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