CDU/CSU und AfD: Kopf-an-Kopf-Rennen in aktueller Insa-Umfrage

Eine frische Umfrage von Insa zeigt: Die Union hat zugelegt und zieht bei der Sonntagsfrage gleich mit der AfD – ein Wendepunkt seit Monaten.

heute 13:48 Uhr | 5 mal gelesen

Mal ehrlich, Umfragen sind selten langweilig, aber diese aktuelle Wählerstimmung bringt doch einen gewissen Nervenkitzel mit sich. Die Union (CDU/CSU) hat ihr Tief überwunden – genauer gesagt, sie holt erstmals seit dem frühen Herbst letzten Jahres die AfD wieder ein. Beide Parteien würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, mit jeweils 26 Prozent der Stimmen aus dem Rennen gehen. Interessant: Die AfD stagniert seit Wochen, während die Union anscheinend ein wenig mehr Zuspruch erntet, wenn auch der Abstand klitzeklein ist. Die SPD krabbelt auch langsam zurück nach oben – 16 Prozent (plus eins), erstmals seit Monaten wieder etwas Hoffnungsschimmer. FDP? Leider, oder vielleicht auch nicht – je nach Standpunkt –, fällt unter den nötigen Prozentsatz: nur noch drei. Die Grünen (elf Prozent), Linke (zehn) und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW, vier Prozent) bleiben auf ihren jeweiligen Plätzen stehen. Falls Sie sich wundern: Sonstige Parteien machen zusammen vier Prozent aus. Was bleibt? Die politische Landschaft ist im Schwimmen, und bei den Kleinparteien bröckelt es diesmal besonders auffällig. Befragt wurden übrigens 1.204 Menschen – keine dramatisch riesige, aber doch repräsentative Zahl, und tatsächlich frisch (Ende Januar 2026). Ob das jetzt schon Trendwende oder nur ein Wetterleuchten ist, bleibt ein bisschen ungewiss.

Die politische Lage in Deutschland bleibt volatil: CDU/CSU und AfD sind laut einer aktuellen Insa-Umfrage nun wieder gleichauf, was bemerkenswert ist, da die Union seit Monaten hinter der AfD lag. Die SPD macht kleine Gewinne, während die FDP unter die symbolisch so wichtige Fünf-Prozent-Hürde rutscht, ein Warnsignal für die Liberalen. Die Grünen und Linke stagnieren, und das Bündnis Sahra Wagenknecht kommt weiterhin nicht auf relevante Werte. Betrachtet man weitere tagesaktuelle Meldungen auf großen Nachrichtenportalen wie Zeit Online oder Süddeutsche, zeigt sich, dass die politische Mitte offenbar stark unter Druck steht – das wachsende Lager der Unentschlossenen und die Krise der Regierungsparteien sorgen für ein Klima, in dem kurzfristige Meinungsumschwünge besonders wahrscheinlich sind. Überdies berichten viele Medien von anhaltender Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung, einem Unwillen gegenüber weiteren sozialpolitischen Reformen und einer Verunsicherung im Hinblick auf geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten.

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