CDU-Finanzposten: Merz nominiert überraschend Mathias Middelberg

Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender, setzt darauf, mit Mathias Middelberg einen vertrauten Strategen als künftigen Bundesschatzmeister durchzusetzen. Das zumindest kursiert laut Politico in CDU-Kreisen.

heute 18:33 Uhr | 2 mal gelesen

In einer wenig überraschenden, aber doch nicht ganz alltäglichen Wendung hat Friedrich Merz am vergangenen Montag im CDU-Präsidium den Namen Mathias Middelberg als potenziellen Bundesschatzmeister ins Spiel gebracht. Die Sache ist damit allerdings noch nicht in Stein gemeißelt – letztlich muss der Bundesvorstand am 7. September sein Placet geben. Sollte Middelberg das Rennen machen, tritt er die Nachfolge von Franziska Hoppermann an. Kuriose Notiz am Rande: Hoppermann wurde ja erst kürzlich selbst als neue Generalsekretärin vorgeschlagen. Personalrochaden bei der CDU wirken manchmal ein wenig wie ein Stühlerücken auf einem altbekannten Parkett.

Mit seiner Initiative, den 59-jährigen Mathias Middelberg ins Schatzmeister-Amt zu bringen, würde Merz einen erfahrenen Finanzexperten und Juristen an der CDU-Spitze positionieren. Middelberg ist seit Jahren eng mit der Unionsfraktion verbandelt und gilt als verlässlicher Pragmatiker, was dem geplanten Imagewandel der CDU zur modernen, aber trotzdem bodenständigen Volkspartei entgegenkommen könnte. Laut aktuellen Presserecherchen wurden in den letzten Monaten mehrere Führungspositionen innerhalb der Partei neu besetzt – insbesondere mit Blick auf die Vorbereitung der Bundestagswahl 2025 und die Stärkung der innerparteilichen Geschlossenheit.

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